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Baugebiet Steinhäldenweg 2. Erweiterung

Das Baugebiet Steinhäldenweg 2. Erweiterung finden Sie am westlichen Rand von Ilsfeld direkt am Ortsausgang Richtung Lauffen.

Der wunderschöne Südhang schließt direkt an das bestehende Baugebiet Steinhäldenweg 1. Erweiterung an und wird auf der Südseite durch die L 1105/Lauffener Straße begrenzt, von welcher auch die Zufahrt in das Baugebiet erfolgt. Auf der Westseite schließen Weinberge an, welche sich durch Trockenmauern unterbrochen an den Hang schmiegen.

Durch die attraktive Südhanglage entstehen hier 76 sonnige Wohnbauplätze, von denen aus man die herrliche Aussicht auf das grüne Umland, Weinberge und das wunderschöne naturnah gehaltene Schozachtal genießen kann.

Ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge und Radtouren.

Vom kleineren Bauplatz für eine heimelige Doppelhaushälfte bis zur exponierten Randlage mit großem Garten und unverbaubarer Aussichtslage bietet dieses Gebiet Möglichkeiten.

Spielplätze, Kindergarten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte sowie alles weitere für Ihren täglichen Bedarf finden Sie in unmittelbarer Nähe vor.
Ilsfeld ist eine junge und lebendige Gemeinde im Schozachtal. Sie steht für eine kontinuierliche Entwicklung im privaten Wohnungsbereich wie auch im gewerblichen Bereich, für attraktive Angebote für junge Familien, wie z. B. einem der günstigsten Ganztagesangebote für Kinder im Landkreis Heilbronn, wie auch für ein abwechslungsreiches und interessantes Vereinsleben und für vieles mehr.
Die Gemeinde Ilsfeld verfügt zudem über eine sehr gute Anbindung an die Autobahn A 81. Stuttgart ist in ca. 25 Minuten zu erreichen, Ludwigsburg in ca. 15 Minuten und Heilbronn in ca. 10 Minuten.
Für weitere Fragen über das Baugebiet steht Ihnen Herr Markus Schäufele unter der Tel.-Nr 07062/9042-37 gerne zur Verfügung

Sanierungsgebiet Ortsmitte Auenstein

Information zur Förderung privater Modernisierungs- und Ordnungsmaßnahmen im Rahmen der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Ortsmitte Auenstein“

  1. Vorbemerkung

Die Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Ortsmitte Auenstein“ besteht seit ihrer öffentlichen Bekanntmachen vom 01.08.2013.

Die Gemeinde Ilsfeld möchte nochmals auf die einmalige Möglichkeit der Förderung privater Modernisierungs- und Ordnungsvorhaben aufmerksam machen, nimmt die Erneuerung und Instandsetzung von Gebäuden bzw. die Neuordnung privater Grundstücke doch einen maßgeblichen Stellenwert der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme ein.

 

Die nachfolgenden Ausführungen geben einen Einblick in die Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine Förderung privater Modernisierungsvorhaben.

Interessierte Eigentümer können sich selbstverständlich jederzeit individuell – idealerweise im Rahmen einer gemeinsamen Begehung des betroffenen Gebäudes – beraten lassen.

 

Die Gemeinde Ilsfeld würde sich freuen, wenn möglichst viele Eigentümer mit geeigneten Modernisierungs- und Baumaßnahmen zum Gelingen der städtebaulichen Erneuerung der Ortsmitte von Auenstein beitragen würden.

 

  1. Welche Voraussetzungen müssen für eine Förderung gegeben sein?

Formale Voraussetzungen

Es können grundsätzlich nur Erneuerungsvorhaben gefördert werden, die im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Ortsmitte Auenstein“ liegen und für deren Durchführung vor Maßnahmenbeginn zwischen Eigentümer und Gemeinde eine Modernisierungsvereinbarung geschlossen wurde.

 

Inhaltliche Voraussetzungen

Das geplante Vorhaben muss grundsätzlich im Einklang mit den Entwicklungs- und Erneuerungszielen der Gemeinde Ilsfeld stehen. Außerdem muss die Maßnahme den Tatbestand einer umfassenden und nachhaltigen Erneuerung erfüllen – d. h. das Vorhaben muss geeignet sein, umfassend alle wesentlichen Mängel und Missstände des Gebäudes zu beseitigen und den Gebrauchswert des Gebäudes nachhaltig zu erhöhen. Grundsätzlich nicht förderfähig sind punktuelle Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie turnusmäßige Unterhaltungsarbeiten und Renovierungen.

 

Gestalterische Voraussetzungen

Mit Blick auf die Ortsbildgestaltung ist den qualitativen, gestalterischen und städtebaulichen Aspekten in hinreichender Weise Rechnung zu tragen. Die in diesem Zusammenhang festgelegten konzeptionellen, gestalterischen und städtebaulichen Maßgaben sind fester Bestandteil der zwischen Eigentümer und Gemeinde zu schließenden Modernisierungsvereinbarung.

 

  1. Welche Maßnahmen sind förderfähig? (Auswahl)

Die folgende Aufstellung nennt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – Beispiele förderfähiger Erneuerungsmaßnahmen.

 

  • Haustechnische Verbesserungen
  1. B. Modernisierung der Sanitär- und Elektroinstallationen, Einbau oder Erneuerung von zentralen Heizungsanlagen und die Umrüstung für den Anschluss an das Nahwärmenetz der Gemeinde Ilsfeld
  • Wohntechnische Verbesserungen
  1. B. Verbesserung der Wohngrundrisse, Schaffung von Wohnungsabschlüssen, Verbesserung der Belichtung und Belüftung
  • Bautechnische Verbesserungen
  1. B. Maßnahmen zur Verbesserung des Energiehaushaltes und des Wärmeschutzes wie Erneuerung und Isolierung der Fassade, Erneuerung und Isolierung des Daches, Einbau neuer Fenster.

 

  1. Wie errechnet sich die Förderung?

 Die Förderung der Modernisierung, Instandsetzung und Umnutzung sowie des Ausbaues von Gebäuden im privaten Eigentum erfolgt in Form eines verlorenen Zuschusses.

Die zur Berechnung des Zuschusses heranzuziehenden Förderquoten sind in der nachfolgenden Darstellung dargestellt: 

 

als Erneuerungsaufwand
anerkannte Herstellungskosten

Zuschussquote

Rechenbeispiel

anerkannte Herstellungskosten

250.000 €

bis 80.000 €

22,5 %

80.000 € x 22,5 % =

18.000 €

über 80.000 € bis 200.000 €

27,5 %

120.000 € x 27,5 % =

33.000 €

über 200.000 €

10,0 %

50.000 € x 10,0 % =

5.000 €

 

 

Gesamtzuschuss =

56.000 €

 

 

Unterhalb einer Bagatellgrenze der anerkennungsfähigen Herstellungskosten in Höhe von 25.000 € kommt eine Förderung grundsätzlich nicht in Betracht!

 

Eigenleistungen können im Umfang bis maximal 15 % der sonstigen, durch Rechnungen belegten Kosten (i.d.R. Handwerker- und Materialkosten) anerkannt werden, wobei die Arbeitsstunde mit 8,00 € bewertet wird.

 

Rechenbeispiel:           

Fremdkosten (Material- und Handwerkerkosten):

50.000 €

mögliche Eigenleistungen:

7.500 €

entspricht 937,5 anerkennungsfähigen Stunden

 

  1. Erhöhte steuerliche Abschreibung im Sanierungsgebiet

In die Überlegung zur Finanzierung eines Erneuerungsvorhabens mit einzubeziehen ist neben der Möglichkeit einer direkten Förderung (Bezuschussung) die Möglichkeit einer erhöhten steuerlichen Abschreibung derjenigen Modernisierungsaufwendungen, die nicht durch den Sanierungszuschuss abgedeckt sind.

  • 7h EStG (bei vermieteten Wohnungen/Gebäuden):

Im Jahr der Herstellung und in den folgenden sieben Jahren jeweils 9 % und in den folgenden vier Jahren 7 % der bescheinigungsfähigen Herstellungskosten.

  • 10f EStG (bei eigengenutztem Wohnraum):

Im Jahr der Herstellung und in den folgenden neun Jahren 9 % der bescheinigungsfähigen Herstellungskosten.

 

  1. Wie ist der Ablauf einer Modernisierungsmaßnahme?

Die geplante Maßnahme ist vor Maßnahmenbeginn mit dem Sanierungsberater der Gemeinde Ilsfeld, der Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH, abzustimmen. Daher ist es wichtig, dass der Eigentümer rechtzeitig mit der Gemeinde oder direkt mit der Landsiedlung Kontakt aufnimmt. In einem ersten Schritt wird dann bei einem gemeinsamen Ortstermin der Umfang und die Ausführung der Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erörtert und das weitere Vorgehen abgestimmt.

 

Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen wird schließlich auf der Basis von Kostenvoranschlägen bzw. einer fachgerecht ermittelten Maßnahmen- und Kostenaufstellung zwischen Eigentümer und Gemeinde eine sogenannte Modernisierungsvereinbarung geschlossen, in welcher der Maßnahmenumfang, die Einzelheiten der Maßnahmendurchführung sowie die Höhe der zu erwartenden Förderung festgelegt werden.

 

In die Förderung können nur Maßnahmen einbezogen werden, die im Rahmen dieser Modernisierungsvereinbarung schriftlich vereinbart wurden. Für Maßnahmen, die vor Abschluss der Modernisierungsvereinbarung durchgeführt bzw. begonnen wurden, kommt eine Förderung nicht mehr in Betracht!

 

Der Eigentümer kann bereits während der Durchführung der Modernisierungsmaßnahme Abschlagszahlungen abrufen.

Der Sanierungsberater betreut die Maßnahme während der Laufzeit, überprüft die eingereichten Rechnungen und errechnet die jeweiligen Zuschuss-(Teil-)Beträge.

 

Der Eigentümer ist eigenverantwortlicher Bauherr und hat alle öffentlich-rechtlichen Vorschriften zu beachten.

 

  1. Was geschieht, wenn mein Gebäude nicht mehr modernisierungsfähig bzw. -würdig ist?

In diesem Fall fördert die Gemeinde Ilsfeld private Grundstücksneuordnungen (Abbruch und Neubebauung) in Form einer Entschädigung in Höhe von 80 % der durch Rechnungsvorlage nachzuweisenden Abbruchkosten sowie des gutachterlich festzustellenden Gebäuderestwertes.

Die Förderung privater Grundstücksneuordnungen ist an die Voraussetzung geknüpft, dass eine Wiederbebauung des Grundstückes gemäß den Entwicklungszielen und städtebaulichen/gestalterischen Maßgaben der Gemeinde Ilsfeld erfolgt und ist grundsätzlich begrenzt auf die im Maßnahmenkonzept dargestellten Grundstücksneuordnungen.

Bei allen nicht im Maßnahmenkonzept dargestellten Grundstücksneuordnungen ist eine Einzelfallentscheidung unter zu Rateziehung des Sanierungsberaters zu treffen.

 

  1. Hier können sich interessierte Eigentümer beraten lassen.

Gemeinde Ilsfeld, Hauptamt                                    

Rathausstraße 8, 74360 Ilsfeld                                 

Frau Diana Schlosser                                               

Telefon 07062 9042-27                                            

diana.schlosser@ilsfeld.de 

                                      

Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH

Herzogstraße 6 A, 70176 Stuttgart

Herr Wolfgang Mielitz

Telefon 0711 6677-3264

wolfgang.mielitz@landsiedlung.de

 

Hier finden Sie die wichtigsten Formulare zum Thema "Bauen"

Die untenstehenden Formulare können Sie zu Hause ausdrucken und dann entweder im Rathaus abgeben, in den Briefkasten des Rathauses werfen oder per Post an folgende Adresse senden:

Gemeindeverwaltung Ilsfeld

Rathausstr. 8

74360 Ilsfeld