Geschichte und Wappen

Helfenberg

Das in der Stauferzeit erbaute Schloss Helfenberg war einst eine große Wohnburg mit Wohnturm und Schildmauer. An die Schildmauer lehnte sich der baulich aufwendig gestaltete Wohnturm mit drei Geschossen an. Immer wieder tauchen andere Rittergeschlechter als Besitzer auf. 1259 wird in einer Urkunde des Klosters Lichtenthal der Name Albertus de Helfenberg erwähnt.

1579 baute Philipp von Wittstadt Schloss Helfenberg um und erweiterte es. Mehrmals versuchte er, das Schloss auf seine Tochter oder deren Schwiegersohn, Hans von Buchholz umschreiben zu lassen, der württembergische Lehenhof verweigerte aber die Einwilligung. Das war der Grund, warum dann Hans von Buchholz unten im Weiler Finkenbach ein eigenes Schloss erbauen ließ.

Vermutlich veränderte sich dabei der Name Finkenbach in Helfenberg (Unterhelfenberg). Mit Unter- und Oberhelfenberg existierten somit 1625 zwei ritterschaftliche Güter. Seit dem 18. Jahrhundert befand sich das gesamte Gut Helfenberg in der Hand der Familie von Gaisberg. Das Helfenberger Schloss im Unterdorf wurde im April 1945 durch einen Jabo-Angriff zerstört und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Im April 1966 erwarb die Gemeinde Auenstein das zerstörte Anwesen. Der frühere Schlosspark wurde nun Wohngebiet. Auf dem Keller des ehemaligen Schlosses wurde das Gemeindehaus für Helfenberg erstellt. In Helfenberg leben heute 278 Einwohner.

Blick auf Helfenberg
Blick auf Helfenberg
Die Ruine Helfenberg
Die Ruine Helfenberg