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Kindertages­stätten

In der Gemeinde Ilsfeld stehen Kindern von 1 bis 10 Jahren verschiedene Bildungseinrichtungen mit unterschiedlichen Öffnungszeitenmodellen zur Verfügung. Wir möchten Sie auf dieser Seite einladen, unsere Einrichtungen kennenzulernen und eine Einrichtung zu finden, die für Ihr Kind und für Sie passt.

 

Entsprechend unseres Mottos „In Ilsfeld geht´s rund, da dreht sich was“ dreht sich unser Kita-Windrad für Ihre Kinder und Sie. Wir sehen unsere Kindertageseinrichtungen als bunte „Flügel“, die zusammen ein „Windrad“ ergeben. Es dreht sich mal schneller, mal langsamer oder ruht, je nach dem, zu welcher Tageszeit man eine Einrichtung betritt oder welche Themen Kinder und pädagogische Fachkräfte gerade beschäftigen. Wie das Windrad sich um seinen Mittelpunkt bewegt, so dreht sich jede Einrichtung auch um ihren „Mittelpunkt“, das Kind.

 

Lebendigkeit, Schwung, Dynamik, Bewegung - diese Begriffe stehen für unsere Krippen, Kindergärten, Schulkindgruppen, ganz im Sinne eines Windrades.

 

Wir freuen uns, wenn wir für Ihr Kind einen Betreuungsplatz anbieten können und Sie uns Ihr Kind anvertrauen.

Bei Fragen bezüglich unseres Betreuungsangebotes wenden Sie sich bitte an

Gesamtleitung Kindertagesstätten Ilsfeld

Nicole Friedrich

Tel. 07062 9042-52

nicole.friedrich@ilsfeld.de

Die pädagogische Arbeit in den Tageseinrichtungen für Kinder der Gemeinde Ilsfeld

Mit jedem Team haben wir eine Konzeption erarbeitet und dabei den „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“ einbezogen. Die Konzeptionen spiegeln die tägliche Arbeit der einzelnen Einrichtungen wider und sind vor Ort einsehbar.
Verbindlichkeiten und Inhalte des Orientierungsplanes werden in den Kindertagseinrichtungen umgesetzt. Dadurch ist eine frühe, individuelle und begabungsgerechte Förderung des einzelnen Kindes gewährleistet.

Die Kindertageseinrichtungen haben den Auftrag der Erziehung, Bildung und Betreuung. Die Bildungsarbeit ist die zentrale Aufgabe in den Einrichtungen und orientiert sich an den selbsttätigen Lernprozessen des Kindes. Das Kind ist Akteur, das sich aktiv die Welt aneignet. Mit der Zunahme von Fertigkeiten und der Entfaltung von eigenen Talenten und Fähigkeiten entwickelt es Selbstbewusstsein und gewinnt an Autonomie. Die Erzieherin und die Eltern unterstützen und begleiten das Kind auf seinem Entwicklungsprozess durch Anregungen, Impulse und Herausforderungen.

Lernen und Spielen ist für Kinder dasselbe und Lernprozesse passieren ständig mit hoher Geschwindigkeit und Intensität. In der alltäglichen Auseinandersetzung mit den Mitmenschen und der Umwelt und durch ganzheitliche Erfahrungen mit allen Sinnen entwickeln sich die Kinder weiter.

Die Kinder werden bei ihrem Tun und Handeln durch die pädagogischen Fachkräfte immer wieder intensiv beobachtet. Diese Beobachtungen werden dann schriftlich festgehalten und dokumentiert. So sind Entwicklungsverläufe nachvollziehbar und transparent.

Darüber hinaus sind jährliche Entwicklungsgespräche mit den Eltern unabdingbar, damit eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung zum Wohle des Kindes gewährleistet ist.

Mit Blick auf eine durchgängige Bildungsbiographie des Kindes kommt dem partnerschaftlichen Zusammenwirken der Eltern, Erzieherinnen und den Kooperationslehrerinnen eine hohe Bedeutung zu.

Die Kooperation mit der Gemeinde Ilsfeld

Die Gemeinde Ilsfeld als Trägerin ist verantwortlich für die Kindertageseinrichtungen und nimmt diese Verantwortung sehr ernst. Seit Jahren schon setzt die Gemeinde einen Schwerpunkt in die Betreuungslandschaft für Kinder von einem Jahr bis hin zum Grundschulalter. Jungen Familien stehen unterschiedliche Betreuungsformen zur Verfügung, woraus sie eine ihren Bedürfnissen angepasste Einrichtung auswählen können. Eine Waldgruppe und zusätzliche Kleingruppen mit besonderem Förderansatz ergänzen die Betreuungsvielfalt der Gemeinde.

Rückblick auf die Ilsfelder Geschichte der „Kleinkinderschule“

Die Kleinkindschule hat in Ilsfeld Tradition. So ist im Ilsfelder Heimatbuch zu lesen, dass bereits 1880 eine Kleinkinderschule eingerichtet wurde.

„Durch eigentümliche Fügung und ohne alles menschliche Machen hat sich die Einrichtung einer Kleinkinderschule eingebürgert. Die Kosten wurden von der Witwe Kachel bezahlt.“

Die Kleinkindschule und eine Wohnung wurden in der früheren Schulscheuer untergebracht, die jedoch beim großen Brand zerstört wurde. Nachdem das Elternhaus des Ilsfelder Karl Vollmöller ebenfalls durch das Feuer zerstört wurde, ließ er ein neues Gebäude errichten, das er der Gemeinde zur Kinderbetreuung stiftete. Zur Erinnerung an seine verstorbene Ehefrau erhielt die „Kinderbewahranstalt“ den Namen „Dorastift“.

Der Dorastift war über lange Zeit die einzige Einrichtung in der Gemeinde, welche für die außerfamiliäre Betreuung von Kindern zur Verfügung stand. Erst 1971 wurde mit der Tageseinrichtung Wunderland in der König-Wilhelm-Straße in Ilsfeld die erste kommunale Einrichtung eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder stark ausgebaut.  So wurde 1974 die Tageseinrichtung Farbklecks in Schozach eröffnet. In den 80er Jahren kamen dann die Einrichtungen Regenbogen (1983) und die Villa Kunterbunt (1987) hinzu.

Mit zunehmendem Bedarf an Ganztagsbetreuung wurde 1995 die Tageseinrichtung Sternschnuppe eröffnet.  Diesem Wandel in der Betreuungslandschaft schloss sich ab 2009 der Ausbau der Kleinstkindbetreuung in unseren Kinderkrippen und Kinderhäusern an. So wurde 2009 die Tageseinrichtung Schnakennest, 2011 die Zwergenstube eröffnet und die Tageseinrichtung Farbklecks um eine Krippengruppe erweitert.