Energieberatung

Energie-Tipps

Ist Ihre Heizung fit für den Winter?

Die Tage werden immer kälter und die Heizsaison hat längst begonnen. Die Energie-agentur Kreis Ludwigsburg gibt Ihnen Tipps für einen sparsamen Energieverbrauch.

Die Heizung sollte individuell auf den tatsächlichen Wärmebedarf des Haushalts eingestellt sein. Überprüfen Sie die programmierten Ein- und Ausschaltzeiten Ihrer Heizung. Haben sich Ihre Aufsteh- oder Schlafenszeiten geändert? Dann sollten auch die Betriebsphasen Ihrer Heizung angepasst werden. Auch sollten Sie überprüfen, ob die Raumtemperatur nachts auf circa 17 Grad Celsius absinkt. So können Sie schon mit kleinen Handgriffen Ihren Heizenergieverbrauch spürbar senken.


Bei winterlichen Außentemperaturen können diese Einstellungen durch einen Heizwärme-Check der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg überprüft werden. Hierfür kommt ein Energieberater oder eine Energieberaterin der Energieagentur zu Ihnen nach Hause und prüft neutral und unabhängig die Heizungsanlage auf Funktionstüchtigkeit und Effizienz.
Der Messzeitraum ist auf die kalten Wintermonate begrenzt. Termine für 2021 können jetzt bei der LEA vereinbart werden. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kosten die Checks nur € 30,-. Anfragen werden unter 07141/ 688 93-0 direkt bei der LEA entgegengenommen. Hier erfahren Sie auch weitere Details.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine an. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos.
Informationen gibt es auch auf www.lea-lb.de.

 

Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Warmes Wasser in der kalten Jahreszeit

Freut man sich im Sommer über das kühle Nass, steigt in der kalten Jahreszeit der Bedarf an Warmwasser stark an. Kommt dabei ein Durchlauferhitzer zum Einsatz, lässt das den Stromzähler deutlich schneller laufen. Wer hier sparen möchte, muss nicht auf seine warme Dusche am Morgen verzichten, sondern kann schon mit ein paar kleinen Tricks die Stromkosten senken.

 

Der Durchlauferhitzer „springt“ jedes Mal an, wenn warmes Wasser angefordert bzw. im Wasserkreislauf der Wohnung nachgefragt wird. Wenn der Wasserhahn schon von Anfang an auf warm steht, bedeutet das für den Durchlauferhitzer, sofort nach der Wasseranfrage warmes Wasser zu produzieren. Ein einfacher Trick ist, die Grundeinstellung des Wasserhahns immer auf kalt zu stellen und das Gerät auf maximal 38 Grad Celsius einzustellen, das reicht auch zum Duschen und spart Strom.Wenn das Gerät mal ausgetauscht werden soll, gibt es für den Umstieg auf ein neues vollelektronisches Gerät Fördergelder in Höhe von 100 €. Das Angebot wird aus Mitteln des Energie- und Klimafonds durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Anforderungen stehen unter: www.foederung-durchlauferhitzer.de.

 

Die Experten der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) bieten für Fragen rund um Energieeinsparungen neutrale und kostenlose Beratungstermine an. Diese telefonische Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Beratungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Von der Abstellkammer zum Homeoffice

In der Corona-Pandemie ist das eigene Zuhause noch wichtiger geworden als zuvor. Wer sich ein echtes Homeoffice statt improvisiertem Schlafzimmerbüro oder mehr Freiraum im beengten Familienalltag wünscht, findet im Dachgeschoss vielleicht die Möglichkeit dazu. Öffentliche Fördermittel erleichtern die Finanzierung des Umbaus.

Bei der Verwandlung des Dachbodens in einen Wohnraum müssen Hauseigentümer grob geschätzt mit Kosten von rund 1.000 Euro pro Quadratmeter rechnen. Die tatsächliche Höhe schwankt je nach Anspruch und Eigenleistung. Kostenfaktoren sind zum Beispiel Elektro- und Heizungsinstallation, Dachdämmung, Dachflächenfenster oder Gauben, eine Treppe, Böden, Trockenbauwände und Innentüren.

Wärmedämmung und staatliche Zuschüsse
Ob für Ihr Vorhaben eine Baugenehmigung erforderlich ist, erfragen Sie am besten vorab bei Ihrem Bauamt. Für die Dämmung ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) zu beachten. Eine Beratung vom Energieberater ist unbedingt zu empfehlen. Er kann sowohl über die technischen Anforderungen als auch über mögliche Zuschüsse und Fördermöglichkeiten detailliert Auskunft geben. Für energetisch sinnvolle Einzelmaßnahmen bietet die öffentliche Förderbank KfW Fördermittel an – auch für den Dachausbau. Hierzu zählt der fachgerechte Einbau wärmedämmender Dachfenster und die neue Dachdämmung. Infrage kommen das KfW- Programm 152 (Energieeffizient Sanieren – Kredit) oder das Programm 430 (Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss). 

 

Weitere Details erfahren Sie bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA). Die Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter der Telefonnummer 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Informationen gibt es auch auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Optimal Heizen und Geld sparen!

Die Stromsparhelfer der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) beraten kostenlos zum richtigen Heizen und Stromsparen und bringen viele nützliche Soforthilfen mit. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin, bevor der Winter kommt!

Behagliche Räume ohne hohe Heizkosten: Wie das funktioniert erklären die Stromsparhelfer bei ihren Hausbesuchen. Falsches Heizen ist umweltschädlich und teuer. Aber mit ein paar wenigen Handgriffen und Tipps können Bewohner dafür sorgen, ein behagliches Raumklima zu bekommen, ohne die Räume dabei zu überhitzen. Einkommensschwache Haushalte können kostenlose Beratungstermine vereinbaren und ihre Heiz- und Stromkosten ohne Komfortverlust senken.

 

Ausgestattet mit Soforthilfen wie Thermostatventile, klebbaren Türbesen, Hygrometern mit Alarmfunktion gegen Schimmel, Energiesparlampen und abschaltbaren Steckerleisten besuchen die Stromsparhelfen nach Vereinbarung Haushalte im Kreis und bieten Unterstützung bei der Minimierung der Energiekosten an.

 

Der Stromspar-Check ist ein Service für einkommensschwache Haushalte, der gerade in Corona-Zeiten besonders wichtig wird: Die Menschen verbringen viel mehr Zeit zu Hause. Das lässt die Stromzähler in den meisten Haushalten deutlich schneller laufen und Rechnungen steigen. Zudem steht der Winter vor der Tür und es kann für die anstehende Heizperiode viel Energie gespart werden.

 

Die Beratungen vor Ort finden selbstverständlich unter Einhaltung aller Corona-Hygienemaßnahmen statt. Darüber hinaus bietet der Stromspar-Check auch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung und Online-Beratung über Video-Chat. Gemeinsam mit den Stromsparhelfern können Sie vorab klären, welches Beratungsformat für Sie am besten passt. Termine für den kostenfreien Stromspar-Check können unter 07141/68893-24 bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg gebucht werden.


Der Stromspar-Check der LEA in Kooperation mit der Caritas wird vom Jobcenter Landkreis Ludwigsburg gefördert.

Seit 1. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz

Die Energieagentur im Kreis Ludwigsburg stellt die wichtigsten Änderungen vor

Am 1. November 2020 ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft getreten. Es führt die Energieeinsparverordnung, das Energieeinspargesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammen und stimmt die Regeln zur Energieeffizienz von Gebäuden und zur Nutzung von erneuerbaren Energien aufeinander ab. Die Energieagentur im Kreis Ludwigsburg stellt die wichtigsten Änderungen vor.

 

Folgende fünf Regelungen sollten Verbraucher kennen:

 

Erneuerbare Energien zum Heizen von Neubauten verpflichtend

Das GEG verpflichtet Bauherrn dazu, mindestens eine Form der erneuerbaren Energien zum Heizen zu nutzen Diese Verpflichtung kann auf mehreren Wegen erfüllt werden: Neben Energie aus Photovoltaik-, Solarwärme- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erfüllen auch erneuerbare Fern- und Abwärme diese Anforderung.

Ab 1. November 2020 kann außerdem ein größerer Anteil des Stroms aus eigener Produktion, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage, angerechnet werden. Alle erneuerbaren Energien müssen einen Mindestanteil des Wärmebedarfs abdecken.

 

Ineffiziente Heizungen sind nicht mehr zulässig
Ab dem Jahr 2026 dürfen, bis auf wenige Ausnahmen, neue, mit Heizöl betriebene Kessel, nur noch in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Das Gleiche gilt auch für Heizkessel, die mit Kohle betrieben werden. Kessel, die 30 Jahre oder älter sind, müssen außer Betrieb genommen werden.

 

Kostenlose Energieberatung wird Pflicht
Beim Kauf von Ein- und Zweifamilienhäusern müssen Käufer, nachdem sie den Energieausweis erhalten haben, ein Beratungsgespräch führen. Auch bei der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern wird eine kostenlose Energieberatung für Verbraucher Pflicht, wenn im Zuge der Sanierung Berechnungen zur Energiebilanzierung angestellt werden.

Unternehmen, die im Rahmen einer Sanierung ein Angebot abgeben, müssen bereits im Angebot schriftlich auf die Pflicht zur Energieberatung hinweisen. Die Pflicht gilt, wenn die Energieberatung kostenlos angeboten wird.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Energieagentur Kreis Ludwigsburg bieten diese kostenlosen Beratungen für Verbraucher an.

 

Ergänzende Vorschriften zu Energieausweisen
Die Pflicht, bei der Vermietung oder beim Verkauf eines Hauses einen Energieausweis vorzulegen sowie die diesbezüglichen Pflichtangaben in Immobilienanzeigen, gilt nun auch für Immobilienmakler. Aussteller von Energieausweisen müssen bestehende Gebäude vor Ort oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. CO2-Emissionen müssen im Energieausweis genannt werden.

 

Staatliche Förderung für erneuerbare Energien und effiziente Energienutzung sind nun gesetzlich verankert.

Das Gebäudeenergiegesetz sieht vor, effiziente Neubauten und die energetische Verbesserung von Bestandsgebäuden sowie die Nutzung erneuerbarer Energien finanziell zu fördern. Der Staat unterstützt, indem er bis zu 45 Prozent der Investitionen für klimafreundliche Heiztechnik oder Wärmedämmung übernimmt. Alternativ können steuerliche Vergünstigungen in Anspruch genommen werden, die über drei Jahre verteilt werden können.

 

Gut zu wissen: Für alle Bauvorhaben, für die vor dem 1. November 2020 beantragt oder angezeigt wurden, gelten die bisherigen Regelungen.

 

Kostenlose Beratungstermine können bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.
Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Beratungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Klimaschonend und kostensparend heizen ohne Komfortverluste

Die Energieagentur erklärt, wie Wohnräume in der kalten Jahreszeit gemütlich warm bleiben

Nach einem warmen Sommer muss man sich jetzt wieder an das Heizen gewöhnen. Wer das Thermostat voll aufdreht und falsch lüftet, riskiert hohe Nebenkosten. Das lässt sich einfach vermeiden. Am wichtigsten ist es, das Thermostat nicht über Stellung 3 aufzudrehen und regelmäßig quer zu lüften. Darauf weist „Zukunft Altbau“ und die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) hin. „Wer sich an diese einfachen Tipps hält, kann die Heizkosten um bis zu 20 Prozent reduzieren. Das hilft auch dem Klima“, erklärt Kurt Schüle, Energieberater der LEA. Besonders Kipplüften sowie einen Wärmestau an den Heizkörpern durch zu nah platzierte Möbel soll vermieden werden. Das Thermostat auf 4 oder 5 zu drehen, um es schneller warm zu haben, ist ein Irrglaube. Zu Beginn der kalten Jahreszeit lohnt es sich zudem, die Heizkörper zu entlüften. Solch einfache Verhaltensänderungen sparen je nach Größe und energetischem Standard der Wohnung zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr. Was viele nicht wissen: Der tatsächliche Wärmeverbrauch liegt meist deutlich über dem eigentlichen Wärmebedarf. Das führt zu unnötig hohen Heizkosten. Steigt die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius, erhöhen sich die Heizkosten bereits um sechs Prozent. Umgekehrt ist auch das Einsparpotenzial je Grad weniger Raumtemperatur entsprechend hoch.

 

Richtig Lüften ist ein Muss

Eine Maßnahme, um kostensparend zu Heizen, ist richtiges Lüften: Hier wird viel falsch gemacht. Man soll unbedingt vermeiden, die Fenster im Winter zum Lüften zu kippen. Der Grund: Der Luftaustausch geschieht sehr langsam, in dieser Zeit kühlt das Mauerwerk rund um die Fenster aus. Je länger das Fenster gekippt bleibt, desto mehr Wärme geht verloren. Verzichten Bewohner dagegen ganz auf regelmäßiges Lüften, bleibt zwar die Wärme in den Räumen, jedoch auch die sauerstoffarme und feuchte Luft. „Das begünstigt die Bildung von Schimmel“, warnen Experten von Zukunft Altbau und der Energieagentur. Man sollte deshalb mehrmals am Tag stoßlüften. Am besten eignet sich Querlüften für den schnellen Luftaustausch: Alle Fenster werden hierfür zwei bis vier Mal täglich über eine Dauer von wenigen Minuten weit geöffnet. Das sorgt für frische Luft, ohne die Räume zu sehr auszukühlen. Besonders wichtig ist es, nach dem Kochen oder Duschen zu lüften, um die feuchte Luft nach draußen zu bringen.

 

Die optimale Raumtemperatur

Auf die richtige Raumtemperatur zu achten, ist ein weiterer Energiespartipp. Für häufig genutzte Wohnräume beträgt die optimale Innentemperatur 19 bis 20 Grad Celsius. Dazu muss das Thermostat im Winter auf Stufe drei gedreht werden. Auf die Stufen 4 und 5 soll verzichtet werden, denn dadurch geht die Raumtemperatur auf 24 bis 28 Grad Celsius hoch – das ist viel zu warm. „Räume im Winter auf unnötig hohe Temperaturen aufzuheizen, die wir im Sommer vermeiden wollen, ist nicht sinnvoll, kostet unnötig Geld und schadet dem Klima“, sagt Kurt Schüle. „Dass höhere Thermostatstufen einen Raum schneller erwärmen, ist zudem ein Irrglaube.“ Mit den Stufen 3, 4 und 5 des Thermostats wird die Wohlfühltemperatur von 20 Grad Celsius innerhalb der gleichen Zeit erreicht. Die Stufen 4 und 5 heizen jedoch über die optimale Innentemperatur hinaus weiter, bis hochsommerliche Temperaturen erreicht sind.

 

Nicht durchgehend genutzte Räume wie Schlafzimmer, Bad und Küche haben ihre optimale Temperatur bereits bei 16 bis 18 Grad Celsius erreicht. Das entspricht Thermostatstufe 2. Sind die Bewohner nicht zu Hause, reicht eine Temperatur von 15 bis 16 Grad bei Thermostatstufe 1 bis 2. Das gilt auch in der Nacht. Zusätzliche Kosten spart zudem, wer die Heizung eine Stunde vor dem Schlafengehen herunterdreht.

 

Hierzu eignet sich besonders gut die Zeitschaltuhr des Heizungsreglers: Dort kann man für die Nachtstunden eine niedrigere Raumtemperatur einstellen. Auch tagsüber, wenn niemand zuhause ist, empfiehlt sich eine niedrigere Temperatureinstellung. Alternativ gibt es digitale Regler, die teilweise per Smartphone angesteuert werden können.

 

Wärme richtig verteilen und im Raum halten

Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper sorgt für eine ausreichende Aufheizung. Mit einem Heizungsschlüssel ist das Entlüften auch für Laien kein Problem. Damit sich die Heizwärme optimal im Raum verteilt, gilt es zudem, einen Wärmestau zu vermeiden. Dazu sollten Möbelstücke nie direkt vor den Heizkörpern stehen. Außerdem sollten Fenster nachts möglichst außen durch Rollläden oder Jalousien verdeckt werden. Das vermindert Wärmeverluste. Türen geschlossen zu halten, hilft auch, Heizkosten zu senken. Das gilt vor allem beim Übergang von warmen zu kühleren Wohnräumen.

Bewohner von Gebäuden mit guter Wärmedämmung der Fassade, des Dachs und der Kellerdecke profitieren übrigens besonders. Denn in gut gedämmten Wohnungen reicht eine geringere Raumtemperatur für ein behagliches Wohngefühl: Bei einer gut gedämmten und daher auf der Innenseite wärmeren Wand, reicht eine etwas niedrigere Raumtemperatur. Auch die Kleidung der Bewohner hat Auswirkungen: die richtige Kleidung kann die Wohlfühltemperatur um ein bis zwei Grad Celsius pro Raum senken. Dicke Socken und kuschelige Pullis sind der Jahreszeit gemäß und sorgen für den richtigen Wohlfühl-Effekt in den kalten Monaten.

 

 

Die Experten der Energieagentur Kreis Ludwigsburg bieten für Fragen zum Heizen und Lüften, und Energieeinsparungen neutrale und kostenlose Beratungstermine an. Diese telefonische Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Beratungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Fenstertausch mit kfw-Förderung

Dreifachverglasungen inzwischen Stand der Technik

Beim Kauf neuer Fenster stellt sich die Frage, ob man sich für eine Zwei- oder Dreifachverglasung entscheiden soll. Dreifachfenster sind mittlerweile der Stand der Technik, sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude. Darauf weist das vom Umweltministerium BW geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Fenster mit drei Scheiben lassen weniger Wärme entweichen, senken die Energiekosten und sind kaum teurer als Fenster mit zwei Gläsern. Für gute dreifach verglaste Fenster gibt es eine finanzielle Förderung der kfw-Bank. Beim Fenstertausch sollten auch die energetischen Eigenschaften des Fensterrahmens und die Qualität der Fassadendämmung bedacht werden. Hinzu kommt: Wird ein Drittel der vorhandenen Fensterflächen erneuert, schreibt der Gesetzgeber die Erstellung eines Lüftungskonzepts vor.

Achten Sie bei der Wahl der richtigen Fenster darauf, dass nicht einfach von U-Werten gesprochen wird, der Uw-Wert ist entscheidend. Er steht für den Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters (w für Window) und gibt an, wie viel Wärme durch Glasscheiben, Fensterrahmen und an deren Übergang entweichen kann. Je niedriger der Wert, umso besser. Der Uw-Wert neuer Fenster darf höchstens 1,3 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K) betragen. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz.

Die Experten der Energieagentur Kreis Ludwigsburg bieten für Fragen zum Fenstertausch, Energie und Klimaschutz regelmäßige Beratungstermine an. Diese telefonische Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Beratungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Beim Kauf neuer Fenster stellt sich die Frage, ob man sich für eine Zwei- oder Dreifachverglasung entscheiden soll. Dreifachfenster sind mittlerweile der Stand der Technik, sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude. Darauf weist das vom Umweltministerium BW geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Fenster mit drei Scheiben lassen weniger Wärme entweichen, senken die Energiekosten und sind kaum teurer als Fenster mit zwei Gläsern. Für gute dreifach verglaste Fenster gibt es eine finanzielle Förderung der kfw-Bank. Beim Fenstertausch sollten auch die energetischen Eigenschaften des Fensterrahmens und die Qualität der Fassadendämmung bedacht werden. Hinzu kommt: Wird ein Drittel der vorhandenen Fensterflächen erneuert, schreibt der Gesetzgeber die Erstellung eines Lüftungskonzepts vor.

Achten Sie bei der Wahl der richtigen Fenster darauf, dass nicht einfach von U-Werten gesprochen wird, der Uw-Wert ist entscheidend. Er steht für den Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters (w für Window) und gibt an, wie viel Wärme durch Glasscheiben, Fensterrahmen und an deren Übergang entweichen kann. Je niedriger der Wert, umso besser. Der Uw-Wert neuer Fenster darf höchstens 1,3 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K) betragen. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz.

Die Experten der Energieagentur Kreis Ludwigsburg bieten für Fragen zum Fenstertausch, Energie und Klimaschutz regelmäßige Beratungstermine an. Diese telefonische Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Beratungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Den eigenen Stromverbrauch analysieren

Strommessgeräte kostenlos ausleihen

Viele Geräte stehen allzeit bereit für ihren Einsatz im Haushalt, auch wenn sie nur zeitweise genutzt werden. Elektrogeräte wie Computer und Fernseher, Haushaltsgeräte und Lampen haben oft eines gemeinsam: Sie verbrauchen in vielen Fällen auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen. Sie stehen im sogenannten Standby-Modus.

 

Laut den Energieberatern der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) verursacht diese unnötige Energievergeudung in deutschen Privathaushalten und Büros jährlich Kosten in Milliardenhöhe und die meisten von uns sind dabei. Was da zusätzlich an Stromverbrauch und Energiekosten zusammenkommt, muss aber kein Geheimnis bleiben. Hierfür gibt es Messgeräte, die einfach zwischen Steckdose und den jeweiligen Gerätestecker kommen und so die Verbräuche messen können. Neben den Energiekosten durch Leerläufe können mit der Technik z.B. auch die Stromkosten eines Kühlschranks berechnet werden.

 

Das Umweltbundesamt (UBA), gemeinsam mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz stellt in vielen öffentlichen Bibliotheken Energiekostenmessgeräte zum kostenlosen Ausleihen zur Verfügung.


Welche Bibliotheken im Kreis Ludwigsburg dabei sind, finden Sie unter:
http://www.no-energy.de/html/ausleihen.php

 

Und nicht nur im Haushalt, sondern auch bei Gebäuden steckt viel Potenzial für Energieeinsparungen. Die Energieagentur bietet für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz regelmäßige Beratungstermine an. Diese (telefonisch stattfindende) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Kostenlose Energieberatung in der Gemeinde Ilsfeld

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. berät zu allen Fragen rund um die Energiewende, z.B. zu energetischer Sanierung, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg, Wärmedämmung, Solarenergie und finanzielle Förderungen. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) unabhängige und neutrale Energieerstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Ob Mieter, Haus- oder Wohnungseigentümer – die Experten der LEA suchen gemeinsam mit Ihnen nach individuellen Handlungsoptionen und Lösungsmöglichkeiten. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. Energie-Checks bei Ihnen zu Hause können unter derselben Nummer gebucht werden. Die Durchführung der Checks findet natürlich unter Einhaltung sämtlicher Schutzvorkehrungen statt.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage –wichtig für die Effizienz

Oftmals wird bei einer Heizungsmodernisierung dem Fabrikat des Kessels viel Bedeutung beigemessen. Tatsächlich ist aber die Qualität von Installation und Regelung mindestens genauso wichtig für die Effizienz des Heizungssystems.

Der hydraulische Abgleich sichert die optimale Einstellung der Durchflussmenge durch jeden einzelnen Heizkörper. Dabei wird eine weitgehende Unabhängigkeit von den Verhältnissen in anderen Heizkörpern und Verteilleitungen bzw. dem wechselnden Bedarf der Nutzer sichergestellt. Der Abgleich muss jeweils auf das Rohrnetz, den Heizkörper und die Pumpe abgestimmt werden und sorgt somit auch dafür, dass keine Strömungsgeräusche auftreten oder die Heizkörper ungleichmäßig warm werden.

Insbesondere wird nach der Umrüstung auf Brennwerttechnik der „hydraulische Abgleich“ oft vernachlässigt. Durch die Umstellung auf Brennwerttechnik ändert sich die Temperatur des Heizwassers und damit der Wasserdruck im gesamten System. Hier müssen die Durchflussmengen neu angepasst werden. Deshalb setzen Programme zur finanziellen Förderung der Heizungsmodernisierung auch einen hydraulischen Abgleich voraus. Besonders in besser gedämmten Häusern kann durch einen hydraulischen Abgleich einiges an Energie zusätzlich gespart werden.

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Alte Kaminöfen: Stichtag beachten!

Ab 31. Dezember 2020 gelten strengere Feinstaubregeln für Kaminöfen

Bald fängt die kühlere Jahreszeit an und manch einer freut sich darauf mal wieder den Kaminofen anzuschmeißen. Alte Kaminöfen geben neben wohliger Wärme leider auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Kaminöfen, sie sparen somit Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Ab 2021 müssen daher Öfen, die zwischen 1985 und 1994 eingebaut wurden, mit Feinstaubfiltern nachgerüstet, komplett ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden. Für ältere Anlagen gilt diese Vorgabe schon länger.

 

Als Verbraucher hat man einige Möglichkeiten die Feinstaubemission zu verringern:


- nur unbehandeltes, gut abgelagertes, trockenes Brennholz verwenden
- auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichten
- Wenn Holz als Brennstoff für eine komplette Heizanlage verwendet werden soll, eignen sich Holzpellets am besten, da sie erheblich weniger Feinstaubemissionen erzeugen. Außerdem werden Holzpellet-Anlagen mit bis zu 45 Prozent Zuschüssen gefördert.

 

Bei einer Neuanschaffung soll man auf eine gute Energieeffizienz achten und auch bedenken, dass der Brennstoff Holz zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl ist, Kamine und Öfen haben jedoch oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter ausnutzen. Ob es sich lohnt, eine Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz anzuschließen, beantworten die Berater der Energieagentur Kreis Ludwigsburg, die auch Tipps zur umweltschonenden und energieeffizienten Nutzung von Kaminöfen geben.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

L-Bank stockt KfW-Förderung für die energetische Gebäudesanierung auf

Tilgungszuschuss für effiziente Gebäudestandards steigt auf bis zu 42,5 Prozent

Die finanzielle Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist seit diesem Jahr so gut wie noch nie. Erst zu Jahresbeginn ist der Tilgungszuschuss für die bundesweiten KfW-Effizienzhauskredite auf bis zu 40 Prozent gestiegen. Jetzt legt die L-Bank für private Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Baden-Württemberg noch einiges drauf. Zum 1. September 2020 würde der Tilgungszuschuss um weitere 2,5 Prozentpunkte auf bis zu 42,5 Prozent angehoben. Fast die Hälfte eines Sanierungskredites muss künftig in diesem Fall nicht mehr zurückgezahlt werden. Darauf weist das vom Umweltministerium BW geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Die verbesserten Konditionen gelten für ambitionierte Sanierungen auf die beiden KfW-Effizienzhausstandards KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 70. Die Grundregel bei der KfW-Sanierungsförderung lautet: Je effizienter die Sanierung, desto mehr Geld gibt es. Gefördert werden die Dämmung von Dach, Außenwänden und der Kellerdecke genauso wie neue Wärmeschutzfenster, die Heizungsoptimierung oder der Anschluss an Wärmenetze. Zur Antragstellung bei der KfW muss eine qualifizierte Gebäudeenergieberaterin oder ein qualifizierter Gebäudeenergieberater eingebunden werden.

 

Details dazu erfahren Sie bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA). Die Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter der Telefonnummer 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Weiterführende Informationen gibt es auch auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Heizung fit für den Winter

Kosten senken und klimafreundlicher heizen

Hauseigentümer bemerken meist nicht, wenn die eigene Heizung schlecht geregelt ist und ineffizient arbeitet. Die Beseitigung der Mängel senkt die Betriebskosten um bis zu 15 Prozent. Die Überprüfung der Heizanlage sollten Hauseigentümer rechtzeitig vor dem Winter durchführen lassen, denn oft ist es im Herbst schwierig, noch vor dem Beginn der Heizperiode einen Termin vom Handwerker zu bekommen. Die Reparaturen im Sommer erledigen zu lassen, vermeidet darüber hinaus Heizungsabschaltungen in der kalten Jahreszeit.

 

Clever kombinieren: besonders lohnenswert ist es, den Heizungscheck dann durchzuführen, wenn der Fachhandwerker ohnehin zur Heizungswartung im Haus ist. Das spart Zeit und Anfahrtskosten und es entfällt unnötige Doppelarbeit. Während jedoch bei einer Wartung lediglich die Heizanlage überprüft wird, bezieht ein Heizungscheck das gesamte Heizungssystem mit ein. Dabei wird zum Beispiel geprüft, ob ein hydraulischer Abgleich vorgenommen wurde.

 

Darüber hinaus sollte die Heizungsanlage auf den individuellen tatsächlichen Wärmebedarf eingestellt werden. Stimmen Aufsteh- und Schlafzeiten noch mit den Ein- und Ausschaltzeiten der Anlage überein? Auch sollte überprüft werden, ob die Raumtemperatur nachts auf ca. 17 °C absinkt. Gut gedämmte Heizungsrohre und regelmäßiges Entlüften der Heizkörper sorgen zudem für weitere Energieeinsparung.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Machen Sie Ihr zu Hause urlaubsfit

Mit ein paar einfachen Handgriffen können Verbraucher ihr Zuhause vor dem Urlaub in den Energiesparmodus versetzen. Das spart Energie und Geld und tut der Umwelt gut. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) zeigt Ihnen wie:

Tipp Nummer Eins: Wer vor der Abreise alle nicht benötigten elektrischen Geräte ausschaltet oder deren Stecker zieht, kann eine Menge Energie sparen. Selbst im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte ohne sichtbares Zeichen Strom – ältere Exemplare sogar ziemlich viel. Wer Steckdosenleisten mit Schaltern verwendet, macht es sich dabei besonders einfach und kann elektrische Geräte bequem per Knopfdruck ausschalten.
Tipp Nummer Zwei: Bei sehr langer Abwesenheit kann es sich lohnen, den Kühlschrank zu enteisen und während der Abwesenheit auszuschalten. Nach der Rückkehr läuft der Kühlschrank ohne die Eisschicht dann sogar effizienter.

Tipp Nummer Drei: Spätestens jetzt sollte die Heizungsanlage auf Sommerbetrieb gestellt werden – so wird die Heizungspumpe abgestellt und Strom gespart. In Ein- und Zweifamilienhäusern empfiehlt es sich zudem die Warmwasserzirkulation auszuschalten. Nach dem Urlaub sollte aus hygienischen Gründen das Wasser einmalig auf 70 Grad Celsius aufgeheizt werden.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter 07141 – 688 930 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die Heizung, die auch Strom produziert

In Gewerbe und Industrie schon stark verbreitet, erhalten die sogenannten Blockheizkraftwerke (BHKW) zunehmend Einzug in die Mehrfamilienhäuser. Mieter und Vermieter profitieren von den günstigen Strom- und Wärmekosten. Der Einbau wird noch bis Ende des Jahres staatlich gefördert.

"Ein BHKW ähnelt beim Einbau einer konventionellen Gasheizung - nur, dass sie zusätzlich Strom erzeugt.", fasst Joshua Lampe, Energieberater bei der LEA, zusammen. In der Regel wird das BHKW entsprechend dem momentanen Heizbedarf betrieben. Der gleichzeitig erzeugte Strom kann als Win-Win-Situation günstig im Haus verkauft werden, der Überschussstrom analog zu einer Photovoltaikanlage gegen eine Einspeisevergütung ins Netz eingespeist werden.

 

Die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme ist auch ökologisch sinnvoll. Daher stellen die Blockheizkraftwerke auch eine Erfüllungsoption des EWärmeG dar, dass beim Heizungstausch erfüllt werden muss.

 

Die Experten der Energieagentur beraten Sie gerne unabhängig und neutral zu Blockheizkraftwerken und beantworten Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter 07141 – 688 930 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Blockheizkraft mit Pufferspeicher Quelle: Leitfaden Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft, KEA BW
Blockheizkraft mit Pufferspeicher Quelle: Leitfaden Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft, KEA BW

Sonnenstrom für alle: Vom Balkon in die Steckdose

Sonnenstrom für alle: Vom Balkon in die Steckdose
Jetzt können auch Mieterinnen und Mieter von den stark gesunkenen Preisen der Photovoltaik-Technologie profitieren und ihren eigenen Strom erzeugen – einfach, lukrativ und klimaneutral

„Die Geldersparnis ist natürlich eine tolle Sache. Viele sind aber vor allem von der Technik begeistert und prüfen von Zeit zu Zeit den aktuellen Ertrag oder die Tagesernte“, erläutert der Energieberater Joshua Lampe von der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA).

 

Möglich ist dies mit Stecker-Solargeräten, auch Balkonmodule oder Mini-Solaranlagen genannt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Dach-Solaranlagen können diese selbst am Balkon montiert oder im Garten oder auf der Terrasse aufgestellt werden. Über eine reguläre Steckdose können die Stecker-Solargeräte in das Wohnungsstromnetz einspeisen und die dort angeschlossenen Geräte mit Strom versorgen.

Die Kosten für ein Stecker-Solargerät liegen bei nur noch 350 bis 400 Euro. Jährlich können bis zu 60 Euro Stromkosten eingespart werden – das Modul macht sich so nach 6 Jahren bezahlt. Dabei können die Solargeräte 20 Jahre und länger Strom produzieren. „Die Stecker-Solargeräte treffen den Nerv der Zeit – grünen Strom zu Hause selbst zu produzieren ist sinnvoll und macht Spaß.“, fasst Joshua Lampe zusammen.

 

Die Experten der Energieagentur beraten Sie gerne unabhängig und neutral zu Photovoltaik-Anlagen und beantworten Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter 07141 – 688 930 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Kostenlose Energieberatung in der Gemeinde Ilsfeld

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. berät zu allen Fragen rund um die Energiewende, z.B. zu energetischer Sanierung, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg, Wärmedämmung, Solarenergie und finanzielle Förderungen. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) unabhängige und neutrale Energieerstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. Die nächsten buchbaren Beratungen finden am Mittwoch, den 09. September 2020, statt. Energie-Checks bei Ihnen zu Hause können unter derselben Nummer gebucht werden. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Landkreis Ludwigsburg sind die Checks für Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Da die Termine nach der Corona-Zwangspause erst langsam wieder anlaufen, kann es weiterhin zu längeren Wartezeiten kommen.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Stromspar-Check

Stromspar-Check
Jetzt auch im Landkreis Ludwigsburg möglich

Stetig steigende Energiepreise bedeuten vor allem für Menschen mit geringem Einkommen immer häufiger Stromsperren. Angesichts hoher Abschläge und Nachzahlungen ist das Projekt „Stromspar-Check Kommunal“ gerade für einkommensschwache Haushalte eine wirkungsvolle Prävention vor Energiearmut.

 

Der Stromspar-Check ist ein bundesweites Projekt vom Dachverband der Energieagenturen (eaD) und der Caritas und wird mittlerweile in mehr als 150 Städten und Gemeinden durchgeführt. Gefördert durch das Jobcenter Landkreis Ludwigsburg wurde nun von der Energieagentur Kreis Ludwigsburg ein weiterer Standort ins Leben gerufen.

 

Die Stromspar-Teams, die oft lange Zeit selbst arbeitslos waren, beraten Haushalte mit geringem Einkommen. Diese Beratung „auf Augenhöhe“ ist eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe: bei einem ersten Besuch werden sämtliche Strom- und Wasserverbräuche aufgenommen. Zusammen mit einer Analyse des Nutzungsverhaltens wird aus diesen Angaben eine individuelle Auswertung erstellt und die entsprechenden Einsparpotenziale berechnet.

 

In einem zweiten Besuch erhält der Haushalt praktische Tipps für weitere Einsparmöglichkeiten durch Verhaltensveränderungen, beispielsweise beim Heizen und Lüften, Kochen oder Waschen. Außerdem werden sinnvolle Energie- und Wassersparartikel im Wert von bis zu 70 Euro kostenfrei ausgehändigt.

 

Mit diesen Soforthilfen kann jeder Haushalt jährlich im Durchschnitt bis zu 150 Euro an Energie- und Wasserkosten einsparen. Bei konsequenter Umsetzung der Tipps können pro Haushalt langfristig bis zu zwei Tonnen CO2-Emmissionen vermieden werden.

 

Termine für den kostenfreien Stromspar-Check können unter 07141/68893-24 gebucht werden. Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de./ssc.

Attraktive Zuschüsse für Energieberatungen

Eine qualifizierte Energieberatung für Wohngebäude soll Eigentümern von Immobilien und Mietern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz eines Gebäudes verbessern können. Durch eine energetische Sanierung können Energieverbrauch und damit Treibhausgase eingespart werden. Eine Energieberatung für Wohngebäude wird deshalb auch vom Bund gefördert.

 

So gibt es vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle) seit dem 1. Februar 2020 einen Zuschuss für Energieberatungen in Höhe von 80 % des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten. Ein Zuschuss in Höhe von maximal 500 Euro steht für zusätzliche Erläuterung eines Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung zur Verfügung.

 

Ob Sie zeitlich gestreckt oder alles auf einmal modernisieren möchten, die Energieberater der Energieagentur Kreis Ludwigsburg zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen können, welche Beratungsangebote geeignet sind und welche Fördermöglichkeiten für Sie in Fragen kommen. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) unabhängige und neutrale Energie-Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Keine warme Luft für kühle Keller

Wie Sie im Sommer den Keller richtig lüften

Es klingt erst mal einleuchtend, einen feuchten Keller im Sommer durch die warme Außenluft zu trocknen. Leider gelingt das nicht in jedem Fall und kann sogar zum gegenteiligen Effekt führen.
 

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte. Wenn die warme Luft von außen beim Lüften in den kühlen Keller strömt, kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit und die relative Luftfeuchtigkeit erhöht sich. An den kalten Wänden im Keller kann es dann zur Bildung von Kondenswasser kommen, eine prima Grundlage für Schimmelbildung. Auch ohne Tropfenbildung an den Kellerwänden kann es zum Wachstum von Schimmelpilzen kommen, wenn die Luftfeuchte für längere Zeit bei 80 Prozent oder darüber liegt.
Das Lüften kalter Räume sollte in der warmen Jahreszeit besser in den kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden erfolgen. Am besten wird das Fenster dabei komplett geöffnet. Da die Luft in der warmen Jahreszeit bereits eine hohe relative Luftfeuchtigkeit hat, kann sie kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Der maximale Sättigungswert ist somit schnell erreicht. Im Winter hingegen ist die Luft draußen trockener als innen. Beim Lüften im Winter wird warme, feuchte Luft aus dem Innenraum durch trockene Außenluft ausgetauscht. Über einen längeren Zeitraum wird der Raum so trockener.
 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. 

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Hauskauf: Schnäppchen oder Energieschleuder?

Informationen zum Verlust von Heizenergie beim Hauskauf

Der Verlust von Heizenergie durch schlecht gedämmte Wände oder ein undichtes Dach kostet dauerhaft Geld. So kann sich manches „Schnäppchen“ beim Hauskauf über die Jahre gesehen als teure Investition entpuppen.

 

Immobilienverkäufer und -vermieter sind verpflichtet, spätestens bei der Besichtigung eines Wohnobjektes den Kauf- oder Mietinteressenten einen Energieausweis vorzulegen. Viele scheuen sich jedoch oft, dies einzufordern. Die Energiekosten sollten aber ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung sein. Ein Energieausweis enthält Angaben zum Alter des Gebäudes, zur Heizungsanlage, zur Wohnfläche und zur Zahl der Wohneinheiten. Zusätzlich können Angaben darüber gemacht werden, wie viel Energie durch die Gebäudehülle oder durch die Heizungsanlage verloren geht.

 

Wenn der Energieausweis vorliegt, ist die Interpretation der Daten nicht immer leicht. Es gibt zwei Typen von Ausweisen: Der Verbrauchsausweis ermittelt den Verbrauch der letzten drei Jahre – und der hängt von den Gewohnheiten der Bewohner ab. Der Bedarfsausweis zeiget den nutzerunabhängigen Heizenergiebedarf des Hauses.

 

Energieausweise sind nach Ausstellung zehn Jahre gültig. Daher kursieren teilweise mehrere Energieausweise nebeneinander, die hinsichtlich des Energieverbrauchs alte und neue Bewertungsmaßstäbe anlegen. In einem Mehrfamilienhaus gibt es nur einen Ausweis für das gesamte Haus, nicht für die einzelne Wohnung. Für den Energieverbrauch einer Wohnung spielt aber auch deren Lage wie Erd-, Mittel oder Dachgeschoss eine wichtige Rolle, vor allem in schlecht gedämmten Häusern.

 

Die Experten der Energieagentur Kreis Ludwigsburg helfen beim Verstehen eines Energieausweises und beantworten Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der Ludwigsburger Energieagentur unter 07141 – 688 930 vereinbart werden. 

Energieeinstiegsberatung

Bis August telefonisch

Die Energieagentur des Landkreise Ludwigsburg (LEA) unterstützt Bürgerinnen und Bürger im Kreis zu allen Fragen rund ums Energiesparen, sei es bei energieeffizienten Neubauten oder Sanierungsmaßnamen, bei Energieeinsparungen im Haushalt oder beim Einsatz von erneuerbaren Energien. Sie berät ganz konkret und individuell, wie bestimmte Maßnahmen umgesetzt werden können.

Da aufgrund des Corona-Virus viele Bürgerinnen und Bürger zum Eigen- und Fremdschutz auf persönlichen Kontakt verzichten möchten, bietet die LEA bis voraussichtlich August 2020 die regelmäßigen Energieeinstiegsberatungen telefonisch an. Dabei können bequem von zu Hause aus die wichtigsten Fragen mit den Energieberaterinnen und Energieberatern der LEA besprochen werden. Beratungstermine können unter der Nummer 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. Wie immer gilt: Die Beratungen sind kostenlos und neutral.

 

Inzwischen sind wieder Vor-Ort-Beratungen in Form von Energie-Checks möglich - nach Absprache mit dem Ratsuchenden und selbstverständlich unter strikter Einhaltung sämtlicher Schutzvorkehrungen. Anmeldung hierzu nimmt die LEA ebenfalls telefonisch entgegen. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liegt die Selbstbeteiligung bei nur 30 Euro.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Saisonstart für Solarthermie

Anlagencheck

Mit den vermehrten Sonnenstunden im Frühling startet auch die Hauptsaison der Solarthermie. Die Nutzung der Sonne als kostenlose Wärmequelle ist eine attraktive Möglichkeit, umweltschonend und wirtschaftlich Energie zu erzeugen. Das ist den Besitzern solarthermischer Anlagen bereits bewusst. Ob die Anlage tatsächlich funktioniert und wie effizient sie arbeitet, wissen viele nicht.

 

Bei einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Energieberatung von über 1.800 Solarthermie-Anlagen stellte sich heraus, dass rund 65 Prozent der Anlagen keinen Wärmemengenzähler hatten. Somit kann ihre Effizienz nicht überprüft werden. Fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer haben darüber hinaus keinen Wartungsvertrag abgeschlossen, was dazu beiträgt, dass Störungen oder Totalausfälle lange unbemerkt bleiben. „Eine einfache Kontrolle ist das Ausschalten des Heizkessels im Sommer. In dieser Zeit sollte jede Solarthermie-Anlage das Trinkwasser erwärmen können“, erläutert Anselm Laube, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA). Er empfiehlt eine zeitnahe Überprüfung der Anlagen, um eventuelle Schwachstellen aufzudecken. Hierfür eignet sich unter anderem der „Solarwärme-Check“, den die Experten der LEA unabhängig und neutral anbieten.

 

Der Messzeitraum dieses Beratungsangebots hat gerade begonnen. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liegt die Selbstbeteiligung für Sie bei nur 30 Euro. Anfragen werden unter 07141/ 688 93-0 direkt bei der LEA entgegengenommen. Da die Termine nach der Corona-Zwangspause erst langsam wieder anlaufen, kann es weiterhin zu längeren Wartezeiten kommen.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. 

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Wie möchte ich mich ernähren?

Unsere Essgewohnheiten haben einen großen Einfluss in der Welt

Wenn man an den Klimawandel denkt, hat man häufig zuerst Kohlekraftwerke, Energieversorger und Elektroautos vor Augen. Dabei trägt neben den Sektoren Energie und Verkehr vor allem auch die Ernährung maßgeblich zu unserem CO2-Fußabdruck bei. Etwa ein Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes gehen auf das Konto von Fleisch, Brot, Gemüse und Co. Nicht nur die landwirtschaftliche Produktion, sondern auch Transport, Lagerung, Verarbeitung, Verpackung, Handel, Zubereitung und Entsorgung der Lebensmittel und ihren Verpackungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Im Aktionsradius des Konsumenten sind viele kleine Verhaltensänderungen mit starker Wirkung möglich. Vom Einkauf, über die Lagerung bis hin zur Zubereitung und Verwertung der Lebensmittel kann jeder Einzelne helfen, das Klima zu schonen.

 

Wie lässt sich eine klimaverträgliche Ernährung in der aktuellen Situation mit Ausgangsbeschränkung und Wocheneinkauf am besten umsetzen?

 

Erstellen Sie sich einen Wochenplan mit konkreten Mahlzeiten. Nutzen Sie die Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren und versuchen Sie die Speisen so aufeinander abzustimmen, dass keine Reste übrigbleiben. So können Sie ganz gezielt Ihren Wocheneinkauf tätigen und müssen nichts wegwerfen. Denn Lebensmittel, die gegessen anstatt entsorgt werden, schonen unsere vorhandenen Ressourcen und vermeiden zusätzlichen CO2-Ausstoß.

 

Probieren Sie aus, mehr Gemüse und Obst in Ihren Speiseplan zu intergieren. Die vegetarische Küche ist vielseitig, genussvoll und schonend fürs Klima.

Ein toller Nebeneffekt: was gut ist für die Umwelt, ist auch gut für Ihre Gesundheit. Denn pflanzliche Lebensmittel stecken voller Vitamine, Proteine und Ballaststoffe.

 

Noch ein kleiner Hinweis: Wochenmärkte haben weiterhin geöffnet. Hier kann regionales und saisonales Gemüse und Obst zu erschwinglichen Preisen erworben werden und das ganz ohne Verpackungen.

 

Ansprechpartnerin
Eva Pedersen
 
Kontakt
Tel. 07141 68893-0
E-Mail: eva.pedersen@lea-lb.de
www.lea-lb.de

 

 

Ansprechpartnerin
Esther Fischer
 
Kontakt
Tel. 07141 68893-16
E-Mail: esther.fischer@lea-lb.de
www.lea-lb.de