Energieberatung

Energie-Tipps

L-Bank stockt KfW-Förderung für die energetische Gebäudesanierung auf

Tilgungszuschuss für effiziente Gebäudestandards steigt auf bis zu 42,5 Prozent

Die finanzielle Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist seit diesem Jahr so gut wie noch nie. Erst zu Jahresbeginn ist der Tilgungszuschuss für die bundesweiten KfW-Effizienzhauskredite auf bis zu 40 Prozent gestiegen. Jetzt legt die L-Bank für private Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Baden-Württemberg noch einiges drauf. Zum 1. September 2020 würde der Tilgungszuschuss um weitere 2,5 Prozentpunkte auf bis zu 42,5 Prozent angehoben. Fast die Hälfte eines Sanierungskredites muss künftig in diesem Fall nicht mehr zurückgezahlt werden. Darauf weist das vom Umweltministerium BW geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Die verbesserten Konditionen gelten für ambitionierte Sanierungen auf die beiden KfW-Effizienzhausstandards KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 70. Die Grundregel bei der KfW-Sanierungsförderung lautet: Je effizienter die Sanierung, desto mehr Geld gibt es. Gefördert werden die Dämmung von Dach, Außenwänden und der Kellerdecke genauso wie neue Wärmeschutzfenster, die Heizungsoptimierung oder der Anschluss an Wärmenetze. Zur Antragstellung bei der KfW muss eine qualifizierte Gebäudeenergieberaterin oder ein qualifizierter Gebäudeenergieberater eingebunden werden.

 

Details dazu erfahren Sie bei der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA). Die Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter der Telefonnummer 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Weiterführende Informationen gibt es auch auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Heizung fit für den Winter

Kosten senken und klimafreundlicher heizen

Hauseigentümer bemerken meist nicht, wenn die eigene Heizung schlecht geregelt ist und ineffizient arbeitet. Die Beseitigung der Mängel senkt die Betriebskosten um bis zu 15 Prozent. Die Überprüfung der Heizanlage sollten Hauseigentümer rechtzeitig vor dem Winter durchführen lassen, denn oft ist es im Herbst schwierig, noch vor dem Beginn der Heizperiode einen Termin vom Handwerker zu bekommen. Die Reparaturen im Sommer erledigen zu lassen, vermeidet darüber hinaus Heizungsabschaltungen in der kalten Jahreszeit.

 

Clever kombinieren: besonders lohnenswert ist es, den Heizungscheck dann durchzuführen, wenn der Fachhandwerker ohnehin zur Heizungswartung im Haus ist. Das spart Zeit und Anfahrtskosten und es entfällt unnötige Doppelarbeit. Während jedoch bei einer Wartung lediglich die Heizanlage überprüft wird, bezieht ein Heizungscheck das gesamte Heizungssystem mit ein. Dabei wird zum Beispiel geprüft, ob ein hydraulischer Abgleich vorgenommen wurde.

 

Darüber hinaus sollte die Heizungsanlage auf den individuellen tatsächlichen Wärmebedarf eingestellt werden. Stimmen Aufsteh- und Schlafzeiten noch mit den Ein- und Ausschaltzeiten der Anlage überein? Auch sollte überprüft werden, ob die Raumtemperatur nachts auf ca. 17 °C absinkt. Gut gedämmte Heizungsrohre und regelmäßiges Entlüften der Heizkörper sorgen zudem für weitere Energieeinsparung.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Machen Sie Ihr zu Hause urlaubsfit

Mit ein paar einfachen Handgriffen können Verbraucher ihr Zuhause vor dem Urlaub in den Energiesparmodus versetzen. Das spart Energie und Geld und tut der Umwelt gut. Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) zeigt Ihnen wie:

Tipp Nummer Eins: Wer vor der Abreise alle nicht benötigten elektrischen Geräte ausschaltet oder deren Stecker zieht, kann eine Menge Energie sparen. Selbst im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte ohne sichtbares Zeichen Strom – ältere Exemplare sogar ziemlich viel. Wer Steckdosenleisten mit Schaltern verwendet, macht es sich dabei besonders einfach und kann elektrische Geräte bequem per Knopfdruck ausschalten.
Tipp Nummer Zwei: Bei sehr langer Abwesenheit kann es sich lohnen, den Kühlschrank zu enteisen und während der Abwesenheit auszuschalten. Nach der Rückkehr läuft der Kühlschrank ohne die Eisschicht dann sogar effizienter.

Tipp Nummer Drei: Spätestens jetzt sollte die Heizungsanlage auf Sommerbetrieb gestellt werden – so wird die Heizungspumpe abgestellt und Strom gespart. In Ein- und Zweifamilienhäusern empfiehlt es sich zudem die Warmwasserzirkulation auszuschalten. Nach dem Urlaub sollte aus hygienischen Gründen das Wasser einmalig auf 70 Grad Celsius aufgeheizt werden.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter 07141 – 688 930 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die Heizung, die auch Strom produziert

In Gewerbe und Industrie schon stark verbreitet, erhalten die sogenannten Blockheizkraftwerke (BHKW) zunehmend Einzug in die Mehrfamilienhäuser. Mieter und Vermieter profitieren von den günstigen Strom- und Wärmekosten. Der Einbau wird noch bis Ende des Jahres staatlich gefördert.

"Ein BHKW ähnelt beim Einbau einer konventionellen Gasheizung - nur, dass sie zusätzlich Strom erzeugt.", fasst Joshua Lampe, Energieberater bei der LEA, zusammen. In der Regel wird das BHKW entsprechend dem momentanen Heizbedarf betrieben. Der gleichzeitig erzeugte Strom kann als Win-Win-Situation günstig im Haus verkauft werden, der Überschussstrom analog zu einer Photovoltaikanlage gegen eine Einspeisevergütung ins Netz eingespeist werden.

 

Die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme ist auch ökologisch sinnvoll. Daher stellen die Blockheizkraftwerke auch eine Erfüllungsoption des EWärmeG dar, dass beim Heizungstausch erfüllt werden muss.

 

Die Experten der Energieagentur beraten Sie gerne unabhängig und neutral zu Blockheizkraftwerken und beantworten Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter 07141 – 688 930 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Blockheizkraft mit Pufferspeicher Quelle: Leitfaden Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft, KEA BW
Blockheizkraft mit Pufferspeicher Quelle: Leitfaden Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft, KEA BW

Sonnenstrom für alle: Vom Balkon in die Steckdose

Sonnenstrom für alle: Vom Balkon in die Steckdose
Jetzt können auch Mieterinnen und Mieter von den stark gesunkenen Preisen der Photovoltaik-Technologie profitieren und ihren eigenen Strom erzeugen – einfach, lukrativ und klimaneutral

„Die Geldersparnis ist natürlich eine tolle Sache. Viele sind aber vor allem von der Technik begeistert und prüfen von Zeit zu Zeit den aktuellen Ertrag oder die Tagesernte“, erläutert der Energieberater Joshua Lampe von der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA).

 

Möglich ist dies mit Stecker-Solargeräten, auch Balkonmodule oder Mini-Solaranlagen genannt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Dach-Solaranlagen können diese selbst am Balkon montiert oder im Garten oder auf der Terrasse aufgestellt werden. Über eine reguläre Steckdose können die Stecker-Solargeräte in das Wohnungsstromnetz einspeisen und die dort angeschlossenen Geräte mit Strom versorgen.

Die Kosten für ein Stecker-Solargerät liegen bei nur noch 350 bis 400 Euro. Jährlich können bis zu 60 Euro Stromkosten eingespart werden – das Modul macht sich so nach 6 Jahren bezahlt. Dabei können die Solargeräte 20 Jahre und länger Strom produzieren. „Die Stecker-Solargeräte treffen den Nerv der Zeit – grünen Strom zu Hause selbst zu produzieren ist sinnvoll und macht Spaß.“, fasst Joshua Lampe zusammen.

 

Die Experten der Energieagentur beraten Sie gerne unabhängig und neutral zu Photovoltaik-Anlagen und beantworten Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der LEA unter 07141 – 688 930 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Kostenlose Energieberatung in der Gemeinde Ilsfeld

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V. berät zu allen Fragen rund um die Energiewende, z.B. zu energetischer Sanierung, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz Baden-Württemberg, Wärmedämmung, Solarenergie und finanzielle Förderungen. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) unabhängige und neutrale Energieerstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. Die nächsten buchbaren Beratungen finden am Mittwoch, den 09. September 2020, statt. Energie-Checks bei Ihnen zu Hause können unter derselben Nummer gebucht werden. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und dem Landkreis Ludwigsburg sind die Checks für Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Da die Termine nach der Corona-Zwangspause erst langsam wieder anlaufen, kann es weiterhin zu längeren Wartezeiten kommen.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

 

Stromspar-Check

Stromspar-Check
Jetzt auch im Landkreis Ludwigsburg möglich

Stetig steigende Energiepreise bedeuten vor allem für Menschen mit geringem Einkommen immer häufiger Stromsperren. Angesichts hoher Abschläge und Nachzahlungen ist das Projekt „Stromspar-Check Kommunal“ gerade für einkommensschwache Haushalte eine wirkungsvolle Prävention vor Energiearmut.

 

Der Stromspar-Check ist ein bundesweites Projekt vom Dachverband der Energieagenturen (eaD) und der Caritas und wird mittlerweile in mehr als 150 Städten und Gemeinden durchgeführt. Gefördert durch das Jobcenter Landkreis Ludwigsburg wurde nun von der Energieagentur Kreis Ludwigsburg ein weiterer Standort ins Leben gerufen.

 

Die Stromspar-Teams, die oft lange Zeit selbst arbeitslos waren, beraten Haushalte mit geringem Einkommen. Diese Beratung „auf Augenhöhe“ ist eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe: bei einem ersten Besuch werden sämtliche Strom- und Wasserverbräuche aufgenommen. Zusammen mit einer Analyse des Nutzungsverhaltens wird aus diesen Angaben eine individuelle Auswertung erstellt und die entsprechenden Einsparpotenziale berechnet.

 

In einem zweiten Besuch erhält der Haushalt praktische Tipps für weitere Einsparmöglichkeiten durch Verhaltensveränderungen, beispielsweise beim Heizen und Lüften, Kochen oder Waschen. Außerdem werden sinnvolle Energie- und Wassersparartikel im Wert von bis zu 70 Euro kostenfrei ausgehändigt.

 

Mit diesen Soforthilfen kann jeder Haushalt jährlich im Durchschnitt bis zu 150 Euro an Energie- und Wasserkosten einsparen. Bei konsequenter Umsetzung der Tipps können pro Haushalt langfristig bis zu zwei Tonnen CO2-Emmissionen vermieden werden.

 

Termine für den kostenfreien Stromspar-Check können unter 07141/68893-24 gebucht werden. Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de./ssc.

Attraktive Zuschüsse für Energieberatungen

Eine qualifizierte Energieberatung für Wohngebäude soll Eigentümern von Immobilien und Mietern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz eines Gebäudes verbessern können. Durch eine energetische Sanierung können Energieverbrauch und damit Treibhausgase eingespart werden. Eine Energieberatung für Wohngebäude wird deshalb auch vom Bund gefördert.

 

So gibt es vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle) seit dem 1. Februar 2020 einen Zuschuss für Energieberatungen in Höhe von 80 % des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten. Ein Zuschuss in Höhe von maximal 500 Euro steht für zusätzliche Erläuterung eines Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung zur Verfügung.

 

Ob Sie zeitlich gestreckt oder alles auf einmal modernisieren möchten, die Energieberater der Energieagentur Kreis Ludwigsburg zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen können, welche Beratungsangebote geeignet sind und welche Fördermöglichkeiten für Sie in Fragen kommen. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) unabhängige und neutrale Energie-Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

Keine warme Luft für kühle Keller

Wie Sie im Sommer den Keller richtig lüften

Es klingt erst mal einleuchtend, einen feuchten Keller im Sommer durch die warme Außenluft zu trocknen. Leider gelingt das nicht in jedem Fall und kann sogar zum gegenteiligen Effekt führen.
 

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte. Wenn die warme Luft von außen beim Lüften in den kühlen Keller strömt, kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit und die relative Luftfeuchtigkeit erhöht sich. An den kalten Wänden im Keller kann es dann zur Bildung von Kondenswasser kommen, eine prima Grundlage für Schimmelbildung. Auch ohne Tropfenbildung an den Kellerwänden kann es zum Wachstum von Schimmelpilzen kommen, wenn die Luftfeuchte für längere Zeit bei 80 Prozent oder darüber liegt.
Das Lüften kalter Räume sollte in der warmen Jahreszeit besser in den kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden erfolgen. Am besten wird das Fenster dabei komplett geöffnet. Da die Luft in der warmen Jahreszeit bereits eine hohe relative Luftfeuchtigkeit hat, kann sie kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Der maximale Sättigungswert ist somit schnell erreicht. Im Winter hingegen ist die Luft draußen trockener als innen. Beim Lüften im Winter wird warme, feuchte Luft aus dem Innenraum durch trockene Außenluft ausgetauscht. Über einen längeren Zeitraum wird der Raum so trockener.
 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. 

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Hauskauf: Schnäppchen oder Energieschleuder?

Informationen zum Verlust von Heizenergie beim Hauskauf

Der Verlust von Heizenergie durch schlecht gedämmte Wände oder ein undichtes Dach kostet dauerhaft Geld. So kann sich manches „Schnäppchen“ beim Hauskauf über die Jahre gesehen als teure Investition entpuppen.

 

Immobilienverkäufer und -vermieter sind verpflichtet, spätestens bei der Besichtigung eines Wohnobjektes den Kauf- oder Mietinteressenten einen Energieausweis vorzulegen. Viele scheuen sich jedoch oft, dies einzufordern. Die Energiekosten sollten aber ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung sein. Ein Energieausweis enthält Angaben zum Alter des Gebäudes, zur Heizungsanlage, zur Wohnfläche und zur Zahl der Wohneinheiten. Zusätzlich können Angaben darüber gemacht werden, wie viel Energie durch die Gebäudehülle oder durch die Heizungsanlage verloren geht.

 

Wenn der Energieausweis vorliegt, ist die Interpretation der Daten nicht immer leicht. Es gibt zwei Typen von Ausweisen: Der Verbrauchsausweis ermittelt den Verbrauch der letzten drei Jahre – und der hängt von den Gewohnheiten der Bewohner ab. Der Bedarfsausweis zeiget den nutzerunabhängigen Heizenergiebedarf des Hauses.

 

Energieausweise sind nach Ausstellung zehn Jahre gültig. Daher kursieren teilweise mehrere Energieausweise nebeneinander, die hinsichtlich des Energieverbrauchs alte und neue Bewertungsmaßstäbe anlegen. In einem Mehrfamilienhaus gibt es nur einen Ausweis für das gesamte Haus, nicht für die einzelne Wohnung. Für den Energieverbrauch einer Wohnung spielt aber auch deren Lage wie Erd-, Mittel oder Dachgeschoss eine wichtige Rolle, vor allem in schlecht gedämmten Häusern.

 

Die Experten der Energieagentur Kreis Ludwigsburg helfen beim Verstehen eines Energieausweises und beantworten Fragen rund um Energie und Klimaschutz. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können direkt bei der Ludwigsburger Energieagentur unter 07141 – 688 930 vereinbart werden. 

Energieeinstiegsberatung

Bis August telefonisch

Die Energieagentur des Landkreise Ludwigsburg (LEA) unterstützt Bürgerinnen und Bürger im Kreis zu allen Fragen rund ums Energiesparen, sei es bei energieeffizienten Neubauten oder Sanierungsmaßnamen, bei Energieeinsparungen im Haushalt oder beim Einsatz von erneuerbaren Energien. Sie berät ganz konkret und individuell, wie bestimmte Maßnahmen umgesetzt werden können.

Da aufgrund des Corona-Virus viele Bürgerinnen und Bürger zum Eigen- und Fremdschutz auf persönlichen Kontakt verzichten möchten, bietet die LEA bis voraussichtlich August 2020 die regelmäßigen Energieeinstiegsberatungen telefonisch an. Dabei können bequem von zu Hause aus die wichtigsten Fragen mit den Energieberaterinnen und Energieberatern der LEA besprochen werden. Beratungstermine können unter der Nummer 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. Wie immer gilt: Die Beratungen sind kostenlos und neutral.

 

Inzwischen sind wieder Vor-Ort-Beratungen in Form von Energie-Checks möglich - nach Absprache mit dem Ratsuchenden und selbstverständlich unter strikter Einhaltung sämtlicher Schutzvorkehrungen. Anmeldung hierzu nimmt die LEA ebenfalls telefonisch entgegen. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liegt die Selbstbeteiligung bei nur 30 Euro.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Saisonstart für Solarthermie

Anlagencheck

Mit den vermehrten Sonnenstunden im Frühling startet auch die Hauptsaison der Solarthermie. Die Nutzung der Sonne als kostenlose Wärmequelle ist eine attraktive Möglichkeit, umweltschonend und wirtschaftlich Energie zu erzeugen. Das ist den Besitzern solarthermischer Anlagen bereits bewusst. Ob die Anlage tatsächlich funktioniert und wie effizient sie arbeitet, wissen viele nicht.

 

Bei einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Energieberatung von über 1.800 Solarthermie-Anlagen stellte sich heraus, dass rund 65 Prozent der Anlagen keinen Wärmemengenzähler hatten. Somit kann ihre Effizienz nicht überprüft werden. Fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer haben darüber hinaus keinen Wartungsvertrag abgeschlossen, was dazu beiträgt, dass Störungen oder Totalausfälle lange unbemerkt bleiben. „Eine einfache Kontrolle ist das Ausschalten des Heizkessels im Sommer. In dieser Zeit sollte jede Solarthermie-Anlage das Trinkwasser erwärmen können“, erläutert Anselm Laube, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA). Er empfiehlt eine zeitnahe Überprüfung der Anlagen, um eventuelle Schwachstellen aufzudecken. Hierfür eignet sich unter anderem der „Solarwärme-Check“, den die Experten der LEA unabhängig und neutral anbieten.

 

Der Messzeitraum dieses Beratungsangebots hat gerade begonnen. Aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie liegt die Selbstbeteiligung für Sie bei nur 30 Euro. Anfragen werden unter 07141/ 688 93-0 direkt bei der LEA entgegengenommen. Da die Termine nach der Corona-Zwangspause erst langsam wieder anlaufen, kann es weiterhin zu längeren Wartezeiten kommen.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonische) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. 

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Wie möchte ich mich ernähren?

Unsere Essgewohnheiten haben einen großen Einfluss in der Welt

Wenn man an den Klimawandel denkt, hat man häufig zuerst Kohlekraftwerke, Energieversorger und Elektroautos vor Augen. Dabei trägt neben den Sektoren Energie und Verkehr vor allem auch die Ernährung maßgeblich zu unserem CO2-Fußabdruck bei. Etwa ein Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes gehen auf das Konto von Fleisch, Brot, Gemüse und Co. Nicht nur die landwirtschaftliche Produktion, sondern auch Transport, Lagerung, Verarbeitung, Verpackung, Handel, Zubereitung und Entsorgung der Lebensmittel und ihren Verpackungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

 

Im Aktionsradius des Konsumenten sind viele kleine Verhaltensänderungen mit starker Wirkung möglich. Vom Einkauf, über die Lagerung bis hin zur Zubereitung und Verwertung der Lebensmittel kann jeder Einzelne helfen, das Klima zu schonen.

 

Wie lässt sich eine klimaverträgliche Ernährung in der aktuellen Situation mit Ausgangsbeschränkung und Wocheneinkauf am besten umsetzen?

 

Erstellen Sie sich einen Wochenplan mit konkreten Mahlzeiten. Nutzen Sie die Zeit, um neue Rezepte auszuprobieren und versuchen Sie die Speisen so aufeinander abzustimmen, dass keine Reste übrigbleiben. So können Sie ganz gezielt Ihren Wocheneinkauf tätigen und müssen nichts wegwerfen. Denn Lebensmittel, die gegessen anstatt entsorgt werden, schonen unsere vorhandenen Ressourcen und vermeiden zusätzlichen CO2-Ausstoß.

 

Probieren Sie aus, mehr Gemüse und Obst in Ihren Speiseplan zu intergieren. Die vegetarische Küche ist vielseitig, genussvoll und schonend fürs Klima.

Ein toller Nebeneffekt: was gut ist für die Umwelt, ist auch gut für Ihre Gesundheit. Denn pflanzliche Lebensmittel stecken voller Vitamine, Proteine und Ballaststoffe.

 

Noch ein kleiner Hinweis: Wochenmärkte haben weiterhin geöffnet. Hier kann regionales und saisonales Gemüse und Obst zu erschwinglichen Preisen erworben werden und das ganz ohne Verpackungen.

 

Ansprechpartnerin
Eva Pedersen
 
Kontakt
Tel. 07141 68893-0
E-Mail: eva.pedersen@lea-lb.de
www.lea-lb.de

 

 

Ansprechpartnerin
Esther Fischer
 
Kontakt
Tel. 07141 68893-16
E-Mail: esther.fischer@lea-lb.de
www.lea-lb.de