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Aktuelles | Luft, Marlene | 22.09.2020

Hinweis der LEA: Alte Kaminöfen: Stichtag beachten!

Ab 31. Dezember 2020 gelten strengere Feinstaubregeln für Kaminöfen


Bald fängt die kühlere Jahreszeit an und manch einer freut sich darauf mal wieder den Kaminofen anzuschmeißen. Alte Kaminöfen geben neben wohliger Wärme leider auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Kaminöfen, sie sparen somit Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Ab 2021 müssen daher Öfen, die zwischen 1985 und 1994 eingebaut wurden, mit Feinstaubfiltern nachgerüstet, komplett ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden. Für ältere Anlagen gilt diese Vorgabe schon länger.

 

Als Verbraucher hat man einige Möglichkeiten die Feinstaubemission zu verringern:
-
nur unbehandeltes, gut abgelagertes, trockenes Brennholz verwenden
- auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichten
- Wenn Holz als Brennstoff für eine komplette Heizanlage verwendet werden soll, eignen sich Holzpellets am besten, da sie erheblich weniger Feinstaubemissionen erzeugen. Außerdem werden Holzpellet-Anlagen mit bis zu 45 Prozent Zuschüssen gefördert.

 

Bei einer Neuanschaffung soll man auf eine gute Energieeffizienz achten und auch bedenken, dass der Brennstoff Holz zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl ist, Kamine und Öfen haben jedoch oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter ausnutzen. Ob es sich lohnt, eine Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz anzuschließen, beantworten die Berater der Energieagentur Kreis Ludwigsburg, die auch Tipps zur umweltschonenden und energieeffizienten Nutzung von Kaminöfen geben.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Termine können bei der LEA unter der Tel.-Nr. 07141 / 688 93-0 vereinbart werden.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.