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Aktuelles | Luft, Marlene | 08.06.2020

Hinweis der LEA: Keine warme Luft für kühle Keller - Wie Sie im Sommer den Keller richtig lüften

Es klingt erst mal einleuchtend, einen feuchten Keller im Sommer durch die warme Außenluft zu trocknen. Leider gelingt das nicht in jedem Fall und kann sogar zum gegenteiligen Effekt führen.

 

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte. Wenn die warme Luft von außen beim Lüften in den kühlen Keller strömt, kondensiert die überschüssige Feuchtigkeit und die relative Luftfeuchtigkeit erhöht sich. An den kalten Wänden im Keller kann es dann zur Bildung von Kondenswasser kommen, eine prima Grundlage für Schimmelbildung. Auch ohne Tropfenbildung an den Kellerwänden kann es zum Wachstum von Schimmelpilzen kommen, wenn die Luftfeuchte für längere Zeit bei 80 Prozent oder darüber liegt.

 

Das Lüften kalter Räume sollte in der warmen Jahreszeit besser in den kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden erfolgen. Am besten wird das Fenster dabei komplett geöffnet. Da die Luft in der warmen Jahreszeit bereits eine hohe relative Luftfeuchtigkeit hat, kann sie kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Der maximale Sättigungswert ist somit schnell erreicht. Im Winter hingegen ist die Luft draußen trockener als innen. Beim Lüften im Winter wird warme, feuchte Luft aus dem Innenraum durch trockene Außenluft ausgetauscht. Über einen längeren Zeitraum wird der Raum so trockener.

 

Für alle Fragen rund um Energie und Klimaschutz bietet die Energieagentur regelmäßige Beratungstermine. Diese (aktuell telefonisch stattfindende) Erstberatung ist für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ilsfeld kostenlos. Sie sind herzlich eingeladen, das Angebot der Energieagentur zu nutzen.

 

Termine für die regelmäßigen Beratungen am 2. Mittwoch des Monats können mit der LEA unter 07141 / 688 93-0 vereinbart werden. Die nächsten buchbaren Beratungen finden am Mittwoch, den 08. Juli 2020, statt.

 

Weiterführende Informationen gibt es auf www.lea-lb.de. Die Energieberatungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.