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Aktuelles | Kloiber, Miriam | 15.05.2019

Umweltaktionstag

Ein Tag, gefüllt mit Information und Aktion, das war der Umweltaktionstag an der Steinbeis-Gemeinschaftsschule in Ilsfeld. Alle Schüler der Klassenstufen 1 – 6 durften teilnehmen an verschiedenen Aktionen wie Bau und Aufstellung von Bienenhotels und Mitmachvorträgen zum Schwerpunktthema Plastik.
Durchgeführt wird der Umweltaktionstag von der Kaufland GmbH  & Co KG, die sich seit 2004 mit diesem Pädagogikprogramm engagiert, das Kindern Natur und Umwelt auf spielerische Weise näher bringt. 150 Veranstaltungen werden in diesem Jahr in Schulen und Kindertagestätten in ganz Deutschland stattfinden. Ilsfeld war eine der ersten Schulen, die mit den diesjährigen Schwerpunktthemen „Bienen“ und „Plastik“ vertraut gemacht wird. Das Thema „Bienen“ war bereits 2018 Schwerpunktthema, das Interesse der Kinder aber so groß und die Aktualität so hoch, weiß Karin Breitling, die im Konzern für den Nachhaltigkeitsbereich zuständig ist, dass man sich dazu entschlossen habe, das Thema fortzuführen. So bauen die Schüler Bienenhotels aus Schilf, die zu einem Kinderzimmer für Wildbienen werden und später im Schulgarten der Steinbeis-Gemeinschaftsschule ihre Heimat finden sollen.
Der zweite große Themenbereich des Umweltaktionstags von Kaufland für das Jahr 2019 ist „Plastik“. „Besonders in einer Ganztagesschule wie der Steinbeis-Gemeinschaftsschule ist Plastik und der damit anfallende Müll ein Problem“, so Schulleiterin Tanja Bewersdorff, die sich am Umweltaktionstag immer wieder die Zeit nimmt, zu den Vorträgen dazu zu kommen. Durchgeführt werden die einzelnen Unterrichtsmodule von Albrecht Trenz, der bereits seit den Anfängen der Umweltaktionstage mit im Boot ist und ganz entscheidend zur Weiterentwicklung des Programms beigetragen hat. Von Haus aus Ingenieur, hat er es sich zum Ziel gemacht, möglichst viele Kinder mit seinen motivierenden und Mut machenden Vorschlägen und Informationen zu erreichen. So gibt er den Kindern mit auf den Weg: „Plastik ist kein Problem, das nicht bewältigt werden kann, sondern eine Aufgabe, die lösbar ist.“ Plastik, das immerhin ein wertvoller Rohstoff sei, gelte es zu vermeiden, wo sinnvoll, und dem Recycling-Kreislauf zuzuführen, wo es denn verwendet werden muss. Auf keinen Fall solle man Plastik in der Umwelt verteilen. Das wissen die Kinder der 2. Klassen natürlich auch, die am Umweltaktionstag in der 3. und 4. Schulstunde aufmerksam Albrecht Trenz‘ Ausführungen folgen. Immer wieder gibt es Wortmeldungen zum Thema Müllvermeidung – man merkt, dass auch ihnen das Thema auf den Nägeln brennt.

 

 

Am Ende der zwei Schulstunden zum Thema Plastik bekommt jedes Kind einen Stoff-Frischebeutel überreicht, in dem zukünftig Obst oder Gemüse Platz findet, ohne Plastik zu verbrauchen und die Schulleiterin Tanja Bewersdorff nimmt freudig eine Urkunde entgegen, die die Schule als „Zertifizierte Umweltspezialisten“ auszeichnet.

 

Nach den Osterferien wolle man den Umweltaktionstag noch einmal Revue passieren lassen, und gemeinsam mit den Schülern überlegen, welche Maßnahmen zur Müllvermeidung und zum Recyceln von Kunststoffen in der Schule möglich sind und wo jeder Einzelne aktiv werden kann.