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aktuelles | Kloiber, Miriam | 12.07.2018

Seniorenausflug

Zwei gut gefüllte Busse machten sich in diesem Jahr auf zur Insel Reichenau im Bodensee. Nach dem traditionellen Brezelfrühstück unterwegs, das wieder zu regen Unterhaltungen genutzt wurde, kam die Reisegruppe am Ziel an.

Von weitem schon ist die Insel Reichenau zu erkennen, nämlich an der langen Allee, die Insel und Festland miteinander verbindet. Genau hier nimmt übrigens die deutsche Alleenstraße, die sich bis zur Insel Rügen durch Deutschland windet, ihren Anfang. Am Inselufer begrüßt der Heilige Pirmin, der Gründer des Klosters Reichenau, die Besucher.

Nachdem die Reiseleitungen in die Busse zugestiegen waren, begann die Rundfahrt auf schmalen Sträßchen, vorbei an Gewächshäusern, gefüllt mit Gurken, Tomaten, Blumen, Salat und Paprika. Drei Ernten im Jahr sind, dank des milden Klimas und der Aufzucht in Gewächshäusern, auf der Insel Reichenau möglich. Dabei erfuhren die Senioren auch, dass auf der Insel keine weiteren Gewächshäuser mehr genehmigt werden, um zu vermeiden, dass weitere Freiflächen überbaut werden. Lange Zeit lebten die Reichenauer Bauern vor allem vom Weinanbau. Mittlerweile steht aber der Obst- und Gemüseanbau an erster Stelle. Auch interessant: auf der Insel Reichenau gibt es einige Inselfeiertage, die arbeits- und schulfrei sind und sich von Feiertagen auf dem Festland unterscheiden, beispielsweise das Heilig-Blut-Fest, der höchste Feiertag auf der Insel, der immer auf den Montag nach Pfingsten fällt.

Der Weg zum höchsten Aussichtspunkt der Insel, der 40 m hohen Hochwart, kostete Fahrer und Fahrgäste Nerven: reicht es um die Kurve in den Weinbergen? Kommt der Bus an dem Verkehrsschild vorbei? Den Bauern auf seinem Traktor kümmerte das nicht – er telefonierte seelenruhig weiter. Doch die Busfahrer meisterten die Herausforderung bravurös - so erreichte man die Hochwart und ihre herrliche Rundumsicht über die Unterseelandschaft. 1833 wurde das Gebäude auf der Hochwart als Teehäuschen gebaut, heute dient es als Keramikatelier.

 

Anschließend besichtigte man das Münster St. Maria und Markus und durfte sich dann zum wohlverdienten Mittagessen in der gegenüberliegenden Gaststätte „Zum alten Mesmer“ niederlassen. Die meisten saßen sehr angenehm im Schatten unter großen Bäumen und Sonnenschirmen.

Danach war es nicht weit zur Schiffsanlegestelle. Von dort unternahmen die Ilsfelder Senioren zum Abschluss noch eine wunderbare Seefahrt bei Kaffee und Kuchen über die Bodenseeteile Gnadensee und Zeller See.

 

 

Und da nach dem Seniorenausflug auch bereits vor dem nächsten Seniorenausflug ist, wurde auf der Rückfahrt dann auch schon der Ausflug 2019 diskutiert: am 25.06.2019 wird es dann aller Voraussicht nach in Richtung Würzburg gehen, dieser Vorschlag wurde mit großer Begeisterung aufgenommen.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an das bewährte Trio Frau Hehenberger, Herr Britsch und Herr Unser, die wieder einmal für ein gutes Gelingen und einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.