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aktuelles | Kloiber, Miriam | 09.05.2018 – 08.07.2018

Gespinstmotte

Die Gespinstmotte tritt seit einigen Jahren verstärkt auf und spinnt ganze Sträucher und Bäume ein. Vor allem entlang des Radwegs unten am Sportplatz ist dies zu sehen. Wichtig hierbei: es handelt sich nicht um den Eichenprozessionsspinner, sondern um die für den Menschen ungefährliche Gespinstmotte. Die frisst zwar den betroffenen Baum oder Strauch bis etwa Mitte Juni fast ganz kahl, da aber die Pflanzen zum sogenannten Johannistrieb um den 26. Juni herum erneut austreiben, erkennt man kurze Zeit später schon gar nicht mehr, dass sie betroffen waren. Man könnte auch, passend zum Erscheinungsbild sagen: Anfang Juli ist der ganze Spuk wieder vorbei.

Die Motten mit Gift zu vernichten, davon raten Fachleute ab, denn damit vernichtet man auch die natürlichen Feinde der Gespinstmotte und gefährdet die Umwelt.