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aktuelles | Mauch, Bernd | 13.02.2018 – 27.02.2018

1. Jugendvollversammlung in der Gemeindehalle

Beteiligung von Jugendlichen in der Gemeinde – aber JA!

 

Einen Abschlussball am Steinbeis-Schulzentrum, ein Ferienprogramm für Jugendliche oder ein Jugendhaus in Auenstein. Dies und vieles mehr wurde in der ersten Jugendvollversammlung in der Gemeindehalle in Ilsfeld am 09. Februar 2018 diskutiert. Hierbei war das Stichwort ganz klar: Beteiligung! – Wie kann dies geschehen? Alle Jugendlichen der Gemeinde Ilsfeld wurden mittels Brief eingeladen, um sich über Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren und selbst aktiv zu werden. Initiator der Jugendvollversammlung war die Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendbeteiligung“, bestehend aus Jugendlichen, Gemeinderäten und Vertretern des Kinder- und Jugendreferates.

 

Jugendvollversammlung

 

Und so kamen 80 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren um mitzureden. Diskutiert wurde,  was in der Gemeinde Ilsfeld alles verändert werden könnte. Aber auch, was die Jugendlichen bereits  gut finden, aber noch verbesserungswürdig ist, wo und wie sie sich gerne einbringen wollen.

Nach und nach füllte sich die Ilsfelder Gemeindehalle und um Punkt 08:30 Uhr startete die Jugendvollversammlung, moderiert von Julia Zocher und Bernd Mauch in die erste Runde.

Zuallererst wurden alle Mitglieder der Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendbeteiligung“ vorgestellt. Danach begrüßten Herr Frank und Frau Seher als Vertreter der Gemeinde in Abwesenheit von Bürgermeister Knödler die Anwesenden. Anschließend gab es als kleinen Einstieg für die Jugendlichen ein Quiz zur Kommunalpolitik unter der Leitung von Maren Guttknecht. An den Fragen hatten die Jugendlichen einiges zu knabbern und so gab es auch viele lustige Antworten und Lacher. Dann war es endlich soweit und die Jugendlichen durften sich sechs verschiedenen Thementischen widmen. Diese beinhalteten die Bereiche Schule - Öffentliche  Einrichtungen – Freizeitgestaltungsmöglichkeiten – Umwelt, Verkehr und Mobilität – Jugendhaus  sowie Integration und Gemeinschaft. Diese wurden jeweils durch einen oder mehrere Experten sowie Moderatoren  begleitet. Diese standen für Fragen oder für Wünsche zur Änderung zur Verfügung. Nun hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, an die Thementische heranzutreten und alles auf Papiertischdecken zu schreiben, was ihnen zu den jeweiligen Themen einfällt.

 

Jugendvollversammlung

Dies ließen sich die anwesenden Jugendlichen nicht zweimal sagen und so gab es neben dem Schreiben auf die Papiertischdecken auch viele Diskussionen über schon vorhandene Angebote in der Gemeinde. Damit die rauchenden Köpfe kein Feuer fingen wurde eine kleine Pause eingelegt, bei der es reichlich zu essen und zu trinken gab. Danach ging es an den Thementischen erneut weiter, jedoch mussten sich die Jugendlichen für einen Thementisch entscheiden, an dem dann entsprechende Wünsche und Anregungen gesammelt wurden. Hierbei ging es erneut zur Sache und es wurden viele Wünsche und Anregungen von den einzelnen Experten an den Thementischen aufgeschrieben und gesammelt. Es wurde sehr viel erarbeitet sowie interessante Vorschläge gemacht. Die gesammelten Ergebnisse der einzelnen Thementische wurden zum Schluss im Plenum auf der Bühne vorgestellt und  anschließend an den „Ilsfelder Wunschbaum“ geheftet. 

Jugendvollversammlung

 

Über die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der 1. Jugendvollversammlung wird zeitnah sowohl in der Vorbereitungsgruppe als auch im Gemeinderat beraten werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die erste Jugendvollversammlung ein echter Renner war und sehr gut von den Jugendlichen angenommen wurde.

Ein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendbeteiligung, dem Team des Kinder- und Jugendreferates sowie den Experten und Moderatoren an den einzelnen Thementischen.

 

Für das Kinder- und Jugendreferat

Tamara Simpfendörfer (Schulsozialarbeiterin)