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aktuelles | Kloiber, Miriam | 26.01.2018

Knotenpunkte

Was sicherlich viele Pendler interessiert, die mit einer oder mehreren der drei Kreuzungen „Berührungspunkte“ haben, ist: kommt ein Ausbau der Kreuzungen und wenn ja, wann?

Tatsächlich hatte das Land Baden-Württemberg, das neben dem Kreis Heilbronn in der Hauptverantwortung steht, bereits vor dem Ausbau des Gewerbegebiets Bustadt-Ost den Ausbau der Knotenpunkte zugesagt, denn die Verkehrssituation machte dies bereits damals notwendig. Das Land bewertet Knotenpunkte dieser Art mit einem Bewertungssystem, das von A bis E geht. Bis C wird die Situation noch als akzeptabel eingestuft, ab D sind Wartezeiten und Verkehrsaufkommen dann so, dass das Land zusätzliche Spuren ausbaut. Die Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte war bereits vor der Gewerbegebietsausweisung überschritten und obwohl das Land den Handlungsbedarf bereits vor geraumer Zeit erkannt hat, ist bislang der Ausbau nicht erfolgt, da die Gelder zwar zur Verfügung stehen, es aber aufgrund von Personalmangel im Regierungspräsidium von planerischer Seite her Verzögerungen gibt.

Daher ist die Gemeinde Ilsfeld nun in Vorleistung gegangen, um Bewegung in den Prozess zu bringen. Dies bedeutet, dass das Land das straßenrechtliche Verfahren eingeleitet hat, die Gemeinde aber die notwendigen ökologischen Untersuchungen und weitere notwendige Gutachten hat durchführen lassen. Ganz klar muss betont werden, dass sich auf absehbare Zeit nichts bewegt hätte, wäre die Gemeindeverwaltung hier nicht aktiv geworden.

Die Planungen für die Knotenpunkte Aral und Wüstenhausen sehen je eine zusätzliche Spur vor. Von Wüstenhausen kommend wird es eine separate Linksabbiegerspur geben, an der Araltankstelle wird es ebenfalls eine eigene Linksabbiegerspur auf die Landesstraße Richtung Beilstein geben.

Bei der Kreuzung auf Höhe des Netto-Discounters ist die Sachlage folgende: als die Ampel an der Kreuzung Einmündung Beilsteiner Str., Abzweig Abstetterhof geplant wurde, sollte auch an der Netto-Kreuzung eine Ampel eingerichtet werden, die mit der anderen von der Ampelschaltung her kommuniziert hätte. Diese Planung wurde dann aber vom Landratsamt abgelehnt, so dass es nur zu der einen Ampel kam.

Bei einem neuerlichen Termin Ende 2017 hat das Landratsamt nun signalisiert, dass eine Lückenampel denkbar wäre. Eine Lückenampel schaltet verkehrsbedingt die Hauptader auf rot, wenn an den Einmündungen Verkehr steht (wie beispielsweise auch bei der Einmündung Vorstadtstraße in Ilsfeld). Die Planungen zu dieser Ampel laufen jetzt über das Büro I-motion. Auch hier geht die Gemeinde in Vorleistung, damit auf absehbare Zeit der Verkehr besser fließen kann.

Die Gemeindeverwaltung wird an dieser Stelle wieder informieren, wenn eine Zeitschiene für den Ausbau feststeht.