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aktuelles | Kloiber, Miriam | 04.12.2017

Kesseltausch im Schulzentrum

Die gute Auftragslage in der deutschen Wirtschaft hat auch für die Gemeinde Ilsfeld Auswirkungen. Nachdem sich die Anlieferung der neuen Kessel für das Schulzentrum um einige Wochen verzögert hat, hat sich die Gemeindeverwaltung dazu entschieden, den Ausbau der alten und Anschluss der neuen Kessel zu verschieben und erst nach den Weihnachtsferien damit zu beginnen, so dass das Projekt in einem Durchgang fertiggestellt werden kann - ohne wochenlange Verzögerung durch die Feiertage.

Um die durchgängige Versorgung zu sichern sowie der ständig steigenden Zahl der Anschlussnehmer und den zu erwartenden winterlichen Temperaturen gerecht zu werden, wurde im Schulhof jetzt ein sogenanntes Hotmobil aufgebaut, ein mobiler Heizkessel, der von der Leistung her notfalls sogar die alleinige Versorgung des aktuellen Nahwärmenetzes sicherstellen könnte. Aktuell ist das Hotmobil allerdings nur als Zuheizreserve geplant, die alten Kessel laufen ja wie bisher auch.

Ab Mitte Januar startet dann der Einbau der neuen Kessel, hier ist mit einer Umbauzeit von ca. 6 Wochen zu rechnen. Von den drei Kesseln im Schulzentrum werden zwei ersetzt. Eigentlich war diese Maßnahme erst später geplant, die Gemeindeverwaltung hat sich in Abstimmung mit dem Planungsbüro dafür entschieden, dies um ein Jahr vorzuziehen, vor allem um die lange Genehmigungsphase für die anderen Komponenten, speziell die Wärmeabnahme aus der Biogasanlage auf Beilsteiner Gemarkung, durch das Umweltministerium und die L-Bank auszugleichen.

Doch auch hier ist man einen großen Schritt weiter, so dass die Ausschreibungen für die Leitungslegung noch in diesem Jahr erfolgen werden, für das Frühjahr 2018 ist dann der Baubeginn geplant, Fertigstellung wird vor der Heizperiode 2018/19 sein. Dies gilt ebenfalls für die Wärmezentrale und damit die Nutzung der Abwasserwärme. Auf der Baustelle an der Kläranlage ist der Platz bereits eingeschottert, in dieser Woche wird mit der Bodenplatte begonnen, nach Weihnachten erfolgt dann der Hochbau und der Einbau der technischen Einrichtungen. Hier rechnet die Verwaltung mit einer Fertigstellung bis April 2018.

Die gegenwärtige Kälteperiode wird also die letzte sein mit nur einer Wärmequelle. Für die Heizperiode 2018/19 werden drei Wärmequellen zur Verfügung stehen (Kessel im Schulzentrum, Wärme aus der Biogasanlage und die Abwasserwärme), die in das Wärmenetz einspeisen, so dass damit eine weitere Steigerung der Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann.

Erste Informationen zur Ilsfelder Nahwärme erhalten Sie unter https://www.ilsfeld.de/website/de/wirtschaft-energie/energie/nahwaerme

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an Thomas Gessler, Tel. 07062 9042-48, E-Mail thomas.gessler@ilsfeld.de wenden.