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aktuelles | Kloiber, Miriam | 13.11.2017

Zwei neue Hybrid-Fahrzeuge für den Gemeindefuhrpark

Seit September stehen zwei Hybrid-Fahrzeuge von Audi (A3 e-trons) in der Tiefgarage des Rathauses. Wobei „stehen“ nicht wirklich zutrifft, denn sie sind sehr viel im Einsatz, und das hier im Gemeindegebiet ausschließlich elektrisch.

Die e-trons sehen drei Einstellungen vor: entweder das Fahrzeug wird rein elektrisch betrieben oder per Verbrennungsmotor oder das Fahrzeug wählt den günstigsten Antrieb, die sogenannte Kombi-Fahrt. Bei den täglichen Einsätzen der Gemeindemitarbeiter fahren die Fahrzeuge zwischen 80 und 90 % rein elektrisch, da sich die meisten Fahrten auf den direkten Umkreis um Ilsfeld herum erstrecken.

Der Grund, warum die Gemeinde in einem ersten Schritt Hybrid-Fahrzeuge und nicht reine E-Fahrzeuge angeschafft hat, hat vorrangig wirtschaftliche Gründe. Das Angebot von Audi für die Hybrid-e-trons war deutlich attraktiver als für die rein elektrische Variante. Da sowieso klar war, dass die Fahrzeuge fast ausschließlich in einem Radius unterwegs sind, der den reinen Elektro-Betrieb ermöglicht, war dies die günstigste Variante.

 

Geladen werden die beiden Fahrzeuge mit zwei in der Rathaus-Tiefgarage installierten Ladestationen, die eine Ladeleistung von 11 kW aufweisen. Dabei handelt es sich bei dem Rathausstrom, wie übrigens bei allen kommunalen Verbrauchern (Hallen, Schulen, Kindergärten etc.) um Ökostrom – für eine eea-zertifizierte Kommune selbstverständlich. Generell gilt, dass der Einsatz von E-Autos nur sinnig ist, wenn Ökostrom verwendet wird, denn sonst ist das Ergebnis in Sachen CO2-Bilanz nicht zielführend.

Nicht nur hier, aber auch für die Stromthematik wirkt sich das Projekt der Nahwärme positiv aus, denn die BHKWs im Schulzentrum erzeugen nicht nur Wärme, sondern auch Strom, und davon inzwischen recht viel. So wird am Ende eines Jahres im Rahmen des Bilanzkreismanagements gegenübergestellt, wie viel Strom die Gemeinde verbraucht und wie viel sie erzeugt hat. Dabei liegen wir inzwischen bei einem Wert von ca. 90 % des benötigten Stroms, den die Gemeinde selbst produziert. Das Ziel ist, dass die kommunalen Verbraucher bis Ende 2018 in Sachen Wärme und Strom autark sind. Hier ist die Kommune auf einem guten Weg.