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Aktuelles | Luft, Marlene | 12.01.2026
Das ändert sich 2026 bei Strom und Gas
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. zeigt auf, auf welche Veränderungen Sie sich im Energiejahr 2026 einstellen können.
Strompreise deutlich günstiger
Große Stromübertragungsnetzbetreiber erhalten 2026 rund 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfond des Bundes für Ausbau, Digitalisierung und Instandhaltung der Stromnetze. Dies führt indirekt zu geringeren Stromkosten für viele Haushalte aufgrund geringerer Netzentgelte. In Baden-Württemberg sinken die Stromkosten durchschnittlich um 6,6 Prozent. Da Stromlieferanten rechtlich nicht dazu verpflichtet sind, gesunkene Netzentgelte in bestehenden Tarifen weiterzugeben, lohnt sich ein Tarifvergleich.
Gaspreise weiterhin hoch
Die Abschaffung der Gasspeicherumlage zum 01. Januar 2026 führt häufig nicht zu einer Senkung der Betriebskosten einer Gasheizung. Grund dafür sind neben dem steigenden CO2-Preis, der 2026 auf 65 Euro pro Tonne CO2 angehoben wurde, vor allem steigende Netzentgelte. Kosten für Instandhaltung und Erneuerung der Netze verteilen sich auf immer weniger Kundinnen und Kunden. Um wieviel Prozent sich die Netzentgelte zum Jahreswechsel erhöht haben, ist regional sehr unterschiedlich. Bundesweit kann auch zukünftig von steigenden Netzentgelten ausgegangen werden.
Heizen mit Strom bleibt sinnvoll
Der Umstieg auf das Heizen mit Wärmepumpe, bleibt eine gute Entscheidung für Klima und Geldbeutel. Denn Wärmepumpen heizen mit Strom. Dieser ist langfristig nicht nur günstiger als Erdgas, in Kombination mit einer Photovoltaikanlage kann er sogar selbst produziert werden. Wie das auch im Winter oder mit wenig Sonne funktioniert, erfahren Sie am 27.01.2026 im kostenlosen Online-Vortrag: „Kalte Tage, warme Räume: Effiziente Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik“. Anmeldungen erfolgen aufwww.lea-lb.de. Individuelle Beratungen gibt es bei der kostenfreien, telefonischen Erstberatung der LEA. Die Terminvereinbarung findet unter 07141 68893-0 statt.
