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Sitzungsbericht Technischer
Ausschuss am 5. Juli 05
In seiner Sitzung am 5. Juli 2005 erteilte der Technische Ausschuss
des Gemeinderates Ilsfeld zum Baugesuch zur Eingangserweiterung
am bestehenden Büro- und Lagergebäude auf dem Grundstück
Flst. Nr. 10552, Bustadt 19, Ilsfeld das gemeindliche Einvernehmen.
Hinsichtlich des Baugesuchs zur Errichtung eines Autoabstellplatzes
mit Einzäunung auf dem Grundstück Flste. Nrn. 818 und
820, Gewann „Schulwiesen", Ilsfeld-Auenstein, teilte
das Landratsamt Heilbronn mit, dass das Bauvorhaben nicht genehmigungsfähig
ist. Die Bauherrschaft wurde seitens des Landratsamtes gebeten
den Bauantrag zurückzuziehen. Eine Beschlussfassung seitens
des Technischen Ausschusses war daher nicht erforderlich.
Der Tagesordnungspunkt Baugesuch zur Errichtung von drei Einfamilienhäusern
auf dem Grundstück Flst. Nr. 837/9, Gewann „Bruckwiesen",
Ilsfeld-Auenstein, wurde mehrheitlich aus Fristgründen das
gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt. Die Bauherrschaft wurde
gebeten zur Klärung weiterer Detailfragen das Gespräch
mit den Fachbehörden zu suchen.
Die Bauvoranfrage zur Errichtung einer Zufahrt und Erstellung
von Parkplätzen auf dem Grundstück Flst. Nr. 9748, Gewann „Stockäcker",
Ilsfeld wurde zur Klärung weiterer Detailfragen auf eine der
nächsten Sitzungen des Technischen Ausschusses vertagt.
Als
letzter Tagesordnungspunkt stand dann noch der Vergabeschluss
zur Umsetzung des Jugendhauses zur Beratung an. In der Sitzung
am 14.
Dezember 2004 hatte der Gemeinderat die Umsetzung des Jugendhauses
an das Sportgelände Ilsfeld beschlossen. Das Gebäude
des Jugendhauses ist ein „Mobiles Raumsystem". Die Umsetzung
erfordert neben der technischen Ausstattung (Mobilkran, Tieflader,
Stapler) für den Abbau, Transport und Wiederaufbau auch
Kenntnisse über
die Konstruktion und Statik des Gebäudes. Es wurden daher
in den letzten Monaten mehrere Firmen - auch ortsansässige
- angesprochen, ob Interesse an der Abgabe eines Angebots
für diesen Auftrag besteht. Alle angesprochenen Firmen, mit
Ausnahme der Firma Nusser, haben die Abgabe eines Angebots abgelehnt.
Begründet wurde dies teilweise mit zeitlichen Problemen
(Durchführung in den Sommerferien) oder mit der fehlenden
technischen Ausstattung bzw. den nicht vorhandenen Kenntnissen über
die Konstruktion und Statik.
Das Angebot der Firma Nusser beläuft sich auf 88.270,20
Euro (brutto). Zusätzlich entstehen Kosten für die
Ver- und Entsorgung von geschätzten 30.000 Euro. Die Möglichkeit
einer teilweisen Abrechnung über Sanierungsmittel wurde
von der Landsiedlung geprüft. Danach können bis zu
60 % der reinen Abbruch- bzw. Demontagekosten über Sanierungsmittel
gefördert werden. Unter Berücksichtigung des vorliegenden
Angebots wäre eine Sanierungsförderung in Höhe
von ca. 15.000 Euro möglich. Somit ist von Nettokosten
nach Abzug der Sanierungsmittel in Höhe von ca. 103.000
Euro auszugehen.
Zusätzlich wurde eine Förderantrag im Rahmen des Programms „Der
Jugend Räume schaffen" beim Kultusministerium gestellt.
Ob der Ilsfelder Antrag in das Programm aufgenommen wird
und in welcher Höhe ein evtl. Zuschuss erfolgt, ist bislang
seitens des Ministeriums noch nicht entschieden.
Nach kurzer Beratung wurde der Auftrag zur Umsetzung des Jugendhauses
an die Firma Nusser vergeben. |
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