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Wirtschaftsministerium bewilligt Städtebaufördermittel.
Ernst Pfister: „Landesweit unterstützen wir in diesem Jahr die Städte und Gemeinden bei der Innenentwicklung mit insgesamt 182,5 Millionen Euro“
Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat über das diesjährige Programm zur städtebaulichen Erneuerung entschieden.
„Von diesem Programm profitieren im Schozachtal die Gemeinden Abstatt mit 200.000 Euro, Ilsfeld mit 600.000 Euro, Talheim mit 200.000 Euro und Untergruppenbach mit 450.000 Euro“, erklärte Ernst Pfister heute in Stuttgart. Insgesamt unterstützt das Land die Kommunen bei ihrer städtebaulichen Erneuerung in diesem Jahr mit rund 145 Millionen Euro Landesfinanzhilfen und rund 37 Millionen Euro Bundesfinanzhilfen.
Mit der Städtebauförderung setzt das Wirtschaftsministerium wichtige Impulse für starke und lebendige Zentren und eine nachhaltige, flächen- und ressourcenschonende Siedlungsentwicklung. Denn die städtebauliche Erneuerung zielt auf baulich vorgenutzte Bestandsgebiete. „Das Land bietet den Kommunen mit der Städtebauförderung erhebliche Anreize, mit Grund und Boden sparsam umzugehen. Innerörtliche Flächenpotenziale können ausgeschöpft und die Infrastruktur und Innenentwicklung in den Stadt- und Ortskernen nachhaltig gestärkt werden“, erläuterte Wirtschaftsminister Ernst Pfister und unterstrich: „Angesichts der aktuellen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel, Umstrukturierungen im Einzelhandel, klimatischen Veränderungen und steigenden Energiepreisen ist die Innenentwicklung der Städte und Gemeinden das Gebot der Stunde. Starke, funktional gemischte Zentren sind für den Erhalt lebenswerter Städte und Gemeinden – gerade auch im ländlichen Raum – eine wesentliche Voraussetzung.“
Für die Gemeinde Ilsfeld bedeutet die Bewilligung des Zuschussantrages die Möglichkeit, die in 2010 begonnen innerörtliche Umgestaltung und die Aufwertung der Aufenthalts- und Lebensqualität im Ortskern im Jahr 2011 weiter voran zu bringen“ so Bürgermeister Thomas Knödler in einer ersten Stellungnahme.
„Die kommunalfreundlich gestaltete baden-württembergische Stadterneuerungspolitik stärkt die urbane Identität, unterstützt die energetische Modernisierung des Gebäudebestands, sichert die soziale Stabilität in den Kommunen und verbessert darüber hinaus die wirtschaftliche Leistungskraft der Städte und Gemeinden“, erklärte der Wirtschaftsminister.
Ernst Pfister betonte außerdem die bedeutenden konjunkturellen und beschäftigungsstabilisierenden Effekte, die die Städtebauförderung auslöst: „Nach wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchungen – ganz aktuell für Baden-Württemberg bestätigt durch eine Forschungsstudie der Hochschule für Technik Stuttgart im Februar diesen Jahres - mobilisiert jeder Förder-Euro in der Stadterneuerung bis zu acht weitere Euro an privaten und öffentlichen Folgeinvestitionen“, so der Minister.
Die Nachfrage nach Fördermitteln aus den Programmen der städtebaulichen Erneuerung ist in den baden-württembergischen Städten und Gemeinden wie schon in den letzten Jahren wieder um ein vielfaches höher, als wie das zur Verfügung stehende Bewilligungsvolumen. |
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