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„Der Umgang mit Menschen ist mir sehr wichtig“, sagt Sven Frank.
Der Ilsfelder Hauptamtsleiter stellt sich gerne immer wieder neu auf Menschen und Aufgaben ein. Als Personalchef von 170 Mitar-beitern kommt ihm diese Eigenschaft zugute. Hinter jedem Personalfall stecke ein Mensch, dem es nicht immer gut gehe. „Ich bin froh, jeden persönlich zu kennen“, betont Frank. Mit seiner geöffneten Bürotür will er seinen Mitstreitern Offenheit signalisieren. „Eine Gemeindeverwaltung gelingt nur mit zufriedenen Mitarbeitern“, unterstreicht der Personalchef.
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Innerdienstlich hat er das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters inne. Das heißt, wenn Bürgermeister Thomas Knödler krank oder im Urlaub ist, muss Frank in Vertretung manche Entscheidung treffen. Einer seiner Arbeitsbereiche ist die Geschäftsstelle Gemeinderat. Nach Absprache mit dem Gemeindechef legt er die Tagesordnung fest. Der 39-Jährige organisiert die Gemeinderatssitzungen, die alle drei bis vier Wochen stattfinden. Ebenso den Technischen und den Verwaltungsausschuss, beide beschließend. Fürs Protokoll und manche Umsetzung ist er zuständig. |
Egal ob es sich um die interne Personalratswahl, die Landtagswahl oder Gemeinderatswahlen dreht, Sven Frank muss die Gesetze und Formalien prüfen und alles Nötige der Öffentlichkeit bekannt machen.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Feste in der Gemeinde. Zusammen mit den Vereinsvertretern plant er den Holzmarkt mit Ilsfelder Kirchweih und das Mauerfest, in Auenstein die Kirchweih und das Straßenfest. „Es gibt ein intaktes Vereinsleben in den einzelnen Ortsteilen“, betont Frank. Der Gemeinschaftsgedanke sei ausgeprägt. „Die Vereine ziehen mit. Da sind schöne Veranstaltungen möglich“, lobt der Hauptamtsleiter. Für die Vereine ist er auch Ansprechpartner in grundsätzlichen Fragen. Jede Woche bevor die Ortsnachrichten in den Druck gehen, schaut er sie noch einmal durch, prüft so manches. Etwa ob die kommunalen Termine stimmen.
Das jetzt schon umfangreiche Kinderbetreuungsangebot in der Kommune soll weiter ausgebaut werden. In Zusammenarbeit mit der Leiterin der Tageseinrichtungen für Kinder, Ute Schäfer-Kern entwickelt Frank dazu die notwendigen Konzepte. Kreativität, neue Wege und Ideen in Einklang mit allen gesetzlichen Vorgaben, sind da immer wieder neu gefragt.
Langweilig werde seine Tätigkeit nicht, sagt Frank, der seit 2002 Hauptamtsleiter ist und zuvor drei Jahre lang das Ordnungsamt geleitet hatte. Der verheiratete Vater zweier Söhne schöpft viel Kraft für seine Arbeit aus den Unternehmungen mit seiner Familie, etwa die Modelleisenbahn oder das Fahrradfahren. „Die Familie bedeutet mir sehr viel“, sagt der Schozacher.
Ute Knödler |
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