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Weichen für Ortsumfahrung Ilsfeld gestellt

Sicherlich, einige Fragen werden bei diesem „Großvorhaben" noch zu beantworten, und so mancher Stein wird noch aus dem Weg zu räumen sein, am gestrigen Montag wurde jedoch von Seiten des Landes Baden - Württemberg eine ganz entscheidende Weichenstellung für das Projekt vorgenommen, und dies trotz einer noch nicht aufgehobenen Haushaltssperre für große Teile des Landeshaushalts - ein deutliches Signal bezüglich der Priorität der Ilsfelder Ortsumgehung für das Land Baden - Württemberg.

Berichte, wie jüngst die Berichterstattung zur Gemeinderatssitzung in Abstatt, die eine angebliche Prioritätenverschiebung der Ilsfelder Ortsumfahrung zum Inhalt haben, denen widerspricht Baudirektor Wolfgang Ritter vom Regierungspräsidium Stuttgart , „diese sind aus der Luft gegriffen, was auch die jüngste Entwicklung des Projektes deutlich aufzeigt".

Einigkeit besteht seit anfangs dieser Woche mit dem Büro „Mörgenthaler Ingenieure" aus Öhringen, welche den Genehmigungsentwurf fertigen wird, der die Grundlage eines Planfestellungsbeschlusses darstellen wird.

Zwischen 17.000 und 19.000 Fahrzeuge quälen sich tagtäglich durch die Schozachtalkommune, der dadurch jüngst auch die zweifelhafte Ehre zu teil wurde, eine von wenigen Kommunen Baden - Württembergs zu sein, in der entlang einer Ortsdurchfahrt die zulässigen Grenzwerte an Feinstaub (PM 10) öfter als zulässig überschritten wurden. Die Messungen für den Feinstaubgehalt des ab 01.01.2005 geltenden Grenzwertes ergaben 52 Überschreitungen - wesentlich dazu beitragen hat der große Anteil an Schwerlastverkehr.

Vor diesem Hintergrund beriet der Ilsfelder Gemeinderat vorige Woche die Maßnahmenvorschläge, die dem Ilsfelder Gemeinderat von Seiten des Landes Baden - Württemberg vorgelegt wurden. Fazit dieser Vorlage war für die Bürgervertreter, dass alleinig die zeitnahe Realisierung der Ortsumfahrung die Beseitigung der Probleme in der Ortsdurchfahrt garantiere, alternative Maßnahmen können allenfalls im Rahmen eines „Aktionsplans" bis zur Realisierung der Ortsumfahrung vorübergehend eine Minderung der durch den Verkehr verursachten Probleme bedeuten.

In dieser Vorschlagsliste des Regierungspräsidiums zur Reduzierung des Feinstaubes in der Ortsdurchfahrt von Ilsfeld wurde die Realisierung der Ortsumfahrung von Ilsfeld frühestens für die Jahre 2008 / 2009 als realistisch eingeordnet, womit dann auch alle anderen Diskussionen diesbezüglich endgültig der Vergangenheit angehören dürften. Für Baudirektor Wolfgang Ritter ist es Ziel im Jahre 2007 die Erlangung des Baurechts zu erreichen.

Sehr glücklich über die erfreuliche Entwicklung zeigte sich Ilsfelds Rathauschef Thomas Knödler, „damit sind alle Spekulationen um das weitere Verfahren und die möglichen Zeitschienen beendet und es kommt nun ein Knopf an die Sache dran", wünschenswert wäre sicherlich noch, „dass die dringend erforderlichen Abstimmungsgespräche mit den Hauptbetroffenen noch vor der Sommerpause stattfinden um keine unnötige Zeit zu verlieren und den sehr ehrgeizigen Zeitplan auch tatsächlich einhalten zu können".

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Telefon 07062-9042-11
Fax 07062-9042-28
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