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Reger Austausch zwischen Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Bürgerinnen und Bürgern
Für das Jahr 2011 liegt sie hinter uns: die für den ein oder anderen anstrengende, für alle aber bereichernde Zeit des intensiven Austausches zwischen Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Ilsfelder Bürgerinnen und Bürgern.
Größte und zahlenmäßig am besten besuchte Informationsveranstaltung war die Bürgerversammlung am 29. September 2011 ( ). Aber auch die rund um die Bürgerversammlung terminierten sog. „Kommunalhocketsen“ waren überwiegend gut besucht. Erwähnung finden muss, dass die Kommunalhocketse im Abstetterhof prozentual am meisten Interessierte aufweisen konnte: fast ein Fünftel der 126 Einwohner des Abstetterhofs nutzte die Gelegenheit zum Austausch. Die zahlenmäßig bestbesuchte Kommunalhocketse war in Wüstenhausen mit 35 Besuchern.
Neben verschiedenen Beschäftigten der Gemeindeverwaltung waren Gemeinderäte auf allen Kommunalhocketsen vor Ort und standen den interessierten Besuchern für Fragen zur Verfügung. Bürgermeister Thomas Knödler dankt Katharina Seher, die an allen Abenden dabei war, stellvertretend für alle Damen und Herren Gemeinderäte mit einem Weinpräsent.
Der Reigen der „Kommunalhocketsen“ begann mit der Zusammenkunft in der Gaststätte Traube in Helfenberg am 21. September 2011. Den Abschluss machte Wüstenhausen am Dienstag, 25. Oktober 2011 in der Gaststätte Linde.
Allen Kommunalhocketsen gemein war der Jahresrückblick 2010. Im Anschluss daran sprach Bürgermeister Thomas Knödler, die für die jeweiligen Ortsteile relevanten Themen an. In der Regel waren das anstehende Baumaßnahmen sowie weitere Entwicklungen. Bürgermeister Thomas Knödler nahm sich viel Zeit für die teilortrelevanten Themen. Diese, aber auch die Gesamtgemeinde Ilsfeld betreffende Themen wurden ausgiebig besprochen und bei Bedarf zwischen Gemeindeverwaltung, Gemeinderat und Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.
Es wird davon abgesehen, in dieser Rückschau die einzelnen Diskussionen en detail wiederzugeben. Vielmehr werden im Folgenden ein paar Themen der jeweiligen Abende kurz und prägnant zusammengefasst:
21. September 2011: Helfenberg
Es werden die aktuellen Pläne für die geplante Errichtung eines Pensionspferdestalls vorgestellt.
Die Gemeindeverwaltung und die anwesenden Gäste sprechen sich gegen das Aufstellen von Blumenkübeln in der Langhansstraße als verkehrsberuhigende Maßnahme ab.
Das Landratsamt wird um Prüfung verkehrsberuhigender Maßnahmen an den Ortseingängen (Stichwort: Bushaltestelle) gebeten.
Die Ausweisung weiterer Wohnbaugebiete in Helfenberg ist nicht geplant.
Bürgermeister Thomas Knödler informiert darüber, dass ein Vorschlag vorliegt zur Neugestaltung des Bereichs um den Osterbrunnen. Es gibt Überlegungen, den Vorbereich neu zu gestalten, wie auch das Gemeindehaus neu streichen zu lassen.
Bezüglich des Gewölbekellers ist es so, dass dieser leider immer noch nicht in dem Maße ausgetrocknet ist wie es gehofft war, ggf. lassen sich durch Neugestaltung des Freibereichs im Umfeld des Osterbrunnens weitere Verbesserungen erreichen.
22. September 2011: Schozach:
Bürgermeister Knödler erläutert, dass seitens des Gemeinderates als zukünftiges Wohnbaugebiet die Flächen im Bereich Hälde bevorzugt werden und erläutert daran anschließend die Planungsvarianten einer weiteren Entwicklung der Ortsmitte.
Graf Bentzel-Sturmfeder beabsichtigt die Aufstellung eines Brunnens auf dem Dorfplatz als Ersatz des bisherigen Brunnens.
Das Areal Geck soll zukünftig eine zu diesem Standort passende Verwendung finden.
Die Verwaltung wird mit der Gemeinde Talheim Gespräche hinsichtlich einer Sanierung der Talheimer Straße auf Gemarkung Talheim führen.
Die Gerätehütte des Friedhofs soll einen Umgrünung sowie einen farblich passenden Anstrich bekommen.
4. Oktober 2011: Auenstein
Die Gemeinde informiert über von einer sich im Ortskern befindlichen Bar und den davon ausgehenden Lärmbelästigungen. Kritische Parksituationen in diesem Zusammenhang werden ebenfalls angesprochen.
Ein Wunsch aus der Mitte der Zuhörer war, dass sich der Gemeinderat über die Einrichtung eines Baumurnenfeldes auf dem Auensteiner Friedhof berät (gleicher Wunsch wurde auch in Schozach geäußert).
Ausführlich wurde über die Betreuungseinrichtungen Auenstein diskutiert, von Seiten der Verwaltung wurden die Aufgaben der Zukunft angesprochen, Ausbau Kerni und Hort..
Bürgermeister Thomas Knödler stellt erste Pläne einer Radwegverbindung von Auenstein über Abstetterhof Richtung Großbottwar vor, Ziel ist es diese Radwegverbindung gemeinsam mit der Stadt Großbottwar in die Radwegeplanung der jeweiligen Landkreise zu bekommen.
Diskutiert wird die provisorische Ampelanlage an der L1100 Richtung Beilstein und Abstetterhof. Das zuständige Land Baden- Württemberg hat noch nicht abschließend entschieden, ob es künftig eine fest installierte Ampelanlage oder einen Kreisverkehr geben wird.
10. Oktober 2011: Abstetterhof
Bürgermeister Thomas Knödler erläutert die der Gemeinde Ilsfeld vorliegenden Pläne eines privaten Bauträgers und Investors zu einer Biogasanlage auf Markung Beilstein.
Angesprochen wird die mögliche Radwegverbindung Abstetterhof – Winzerhausen, die ggf. mit Landesmitteln gefördert werden könnte und bereits Thema der Kommunalhocketse von Auenstein war.
Das Hochwasserrückhaltebecken Abstetterhof soll noch im Herbst 2011 im Zuge eines größeren Regenereignisses eingestaut werden, um die Funktionsfähigkeit unter Vollbelastung zu prüfen
25. Oktober 2011: Wüstenhausen
Zur Ortsumfahrung Wüstenhausen führt Bürgermeister Thomas Knödler aus, dass es sich bei der Ortsdurchfahrt Wüstenhausen um eine Kreisstraße handelt. Bei allen diesbezüglichen Entscheidungen, entscheidet das Landratsamt als untere Verkehrsrechtsbehörde. Gespräche über nötige Grundstückskäufe werden derzeit geführt. Diskutiert werden die Themen Buswendefläche, straßenbegleitende Landwirtschaftswege (ausreichende Radien) sowie die Zufahrt zum Anwesen Roter Rain.
Angesprochen wird die anstehende Sanierung der Feldwege.
Mit dem Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens kurz vor der Autobahnbrücke soll spätestens im Frühjahr 2012 begonnen werden. Fertigstellung soll Mitte 2013 sein. Der bestehende Radweg wird von Baumaßnahmen nicht tangiert.
Just in dem Moment, in dem Bürgermeister Thomas Knödler das Thema „Lärmaktionsplan“ anschneidet, rattert ein Mähdrescher durch Wüstenhausen, was für Belustigung sorgt. Teile der Ortsdurchfahrt sind, wie der Fachbegriff lautet, durch PKW-Verkehr „verlärmt“. Abhilfe könnte die Einrichtung einer „Zone 30“ schaffen.Der Gemeinderat wird sich in seiner Sitzung am 15. November 2011 mit der Thematik befassen.

Auf allen Kommunalhocketsen bestand im Anschluss an den „amtlichen Teil“ die Möglichkeit, Probleme anzusprechen, Anliegen vorzubringen und die Themen des Abends zu diskutieren. An allen Veranstaltungen wurde von diesem Angebot regen Gebrauch gemacht. Die Gemeinde wird, soweit möglich, die angesprochenen Anliegen zeitnah klären und versuchen, Problemlösungen anzubieten.
Auch unter dem Jahr besteht jederzeit die Möglichkeit, sich an den Bürgermeister und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung zu finden. Ihre jeweiligen Ansprechpartner im Rathaus finden Sie unter www.isfeld.de unter der Rubrik „Wo erledige ich was?“.
Dem weiteren Austausch mit der Bürgerschaft sehen Gemeindeverwaltung und Gemeinderat mit Spannung und großer Freude entgegen. |
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