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Ilsfelder Wassertage
         
   

„Bitte nur mit Badehöschen“

Zum Glück hatte sich die Aussage von Bürgermeister Thomas Knödler: „Wenn es regnen soll, dann feiern wir ein Fest zusammen mit dem TCI“ nicht bewahrheitet. Die Ilsfelder Wassertage sind entgegen mancher Befürchtung nicht ins Wasser gefallen. Während es in anderen Straßenzügen in Ilsfeld heftig regnete, blieben die Besucher der offiziellen Freibaderöffnung trocken (zumindest, was den Niederschlag angeht). Dass nur wenige Besucher im Badehöschen kamen, lässt sich dennoch auf die Wetterlage zurückführen.

Bürgermeister Thomas Knödler eröffnete das Freibad und das neue Tennisgelände im Namen des Gemeinderates, des TCI, der DLRG und im Namen der Pächter des neuen Restaurants und sprach gleich zu Beginn seiner Ansprache einen Dank an die geistigen Väter des Neubaus aus. „Es war nicht zu übersehen, dass unserem liebgewordenen Freibad eine Auffrischung nicht schaden würde“, so Thomas Knödler. Der Beschluss zur Schließung des Campingplatzes, den der Gemeinderat nicht leichtfertig gefasst hatte, führte zu einer „Bürgerbeteiligung vom Feinsten“: Der Neubau von Freibad und TCI-Anlagen ist das Ergebnis einer Ideensammlung während zwei Bürgerversammlungen. Während Verwaltung und Gemeinderat an eine „Sanierung des Bestandes“ dachten, gingen die anfänglichen Überlegungen des TCI deutlich weiter. Bürgermeister Knödler dankt dem Altvorstand des TCI und Architekten Gerald Dietz für seinen positiven und weitsichtigen Denkansatz

Mit seiner Einsicht, anstelle des geplanten süditalienischen Abends einen norditalienischen Abend zu erleben, hatte Bürgermeister Knödler die Lacher auf seiner Seite. Wetter hin, Wetter her: Gemeinderat, Verwaltung und hoffentlich Tausende von künftigen Besuchern freuen sich, dass – so Thomas Knödler – das „Ilsfelder Familienbädle“ wieder seiner Bestimmung zugeführt werden kann. So ist es heute kaum zu glauben, dass Skeptiker im Vorfeld von „einer Idee, die nie zur Baustelle wird“ sprachen.

Der Gemeinderat war sich in dieser Sache einig: er fasste den einstimmigen Beschluss des Um- und Neubaus, im Hinterkopf die Überlegungen zur Renaturierung der Schozach. Der Beschluss hinsichtlich einer Ganzjahresnutzung der Gastronomie wurde ebenfalls einstimmig gefasst. Dass „Tasso und Anna“ als Pächter für die Gastronomie gewonnen werden konnten, bezeichnete der Bürgermeister als „Wunschergebnis“. „Die beiden entsprechen den Idealvorstellungen des Gemeinderates“, so Thomas Knödler. Mit der Übergabe eines großformatigen Bildes, das vielleicht die Wand im neuen Restaurant zieren wird, heißt Thomas Knödler die neuen Pächter willkommen.



Doch der Begrüßungen nicht genug: auch die beiden neuen Fachangestellten für Bäderbetriebe Tina Hoffmann und Jochen Kunz wurden zur Bühne gebeten. Sie stattete der Bürgermeister mit für Bademeister notwendigem Rüstzeug aus. Mit Schwimmreif und Wasserpistole sind die Beiden künftig in der Lage, für Sicherheit und Ordnung im neuen Schwimmbad zu sorgen.



Thomas Knödler erlaubte sich zum Abschluss seiner Ansprache die Bemerkung, dass im Bad noch manche Handtuchhaken und diverse Ablagen fehlen. „Alles, vom dem Sie meinen, es fehle noch, wurde bereits bestellt.“

Im Sinne sicher vieler Ilsfelder und Ilsfelderinnen hatte man sich entschieden, mit der Badesaison zu starten, wohlwissend, dass kleine Arbeiten und abschließende Verbesserungen nötig sind. Dass vergleichbare Umbauten anderer Bäder in der Regel zu einer Schließung während der kompletten Badesaison einhergehen, dürfte bekannt sein. Dass dies in Ilsfeld vermieden wird, war ausdrücklicher Wunsch von Gemeindeverwaltung und Gemeinderat und konnte nur durch durchweg motivierte Mitarbeiter und Handwerker erreicht werden. Auch dafür dankt Bürgermeister Thomas Knödler.

Der Vorstand des TCI, Thomas Ocker, schließt mit seinen Worten an den Bürgermeister an. Er spricht allen am Umbau des TCI Beteiligten seinen größten Respekt aus. In einem knappen Zeitfenster von sieben Monaten, erschwert durch unendliche Schneemassen, leisteten die Mitglieder des TCI fast Unmögliches: ca. 6.000 Arbeitsstunden und damit Eigenleistungen in Höhe von 75.000 €. „Die Rechnung ging auf“, so Wolfgang Ocker zufrieden und erleichtert. „Die Erwartungen wurden nicht erfüllt, sondern übertroffen.“ Einen besonderen Dank sprach er dem Architektenpaar Schey für eine stressfreie und angenehme Zusammenarbeit aus, sowie den Herren Rohrbach, Stutz und Marx von der Gemeindeverwaltung.



Es folgen fotographische Eindrücke der Ilsfelder Wassertage:

   
   

 

   
         
 
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