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„Unsere Gemeinde ist lebendig und dynamisch!“ |
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Könnte das nicht jeder behaupten? Die Aussage unseres Bürgermeisters lässt sich mittels der vom Statistischen Landesamt erhobenen Zahlen leicht belegen.
Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat seinen Sitz in Stuttgart–Heslach. Es verfügt über diverse Fachabteilungen und steht für in der Regel kostenfreie Auskünfte zu den Themen Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft, Familie, Arbeitsmarkt, Gesundheit (um nur einige zu nennen) gerne zur Verfügung. Zum Einstieg ein Schaubild zum Geburtensaldo je 1.000 Einwohner.
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Der Geburtensaldo ist die Differenz aus Lebendgeborenen und Gestorbenen. In der Bilanzierung beider Zahlen ergibt sich als Saldo ein Geburtenüberschuss, wenn mehr Kinder geboren werden als Menschen sterben, oder ein Sterbefallüberschuss, wenn mehr Menschen sterben als Kinder geboren werden. Um die Entwicklung der Geburten und Sterbefälle verschiedener Gemeinden oder unterschiedlicher regionaler Einheiten miteinander vergleichen zu können, wird der Geburtensaldo normiert, d. h. auf 1 000 Einwohner einer Gemeinde bezogen. Ein hoher Geburtenüberschuss ergibt sich in der Regel aus dem Zusammentreffen von hohen Geburtenhäufigkeiten und einer großen Zahl von Frauen im »gebärfähigen« Alter mit einer niedrigen Sterblichkeit und einer geringen Zahl älterer und alter Menschen.
Es ist gut ersichtlich, dass Ilsfeld selbst in den geburtenschwachen Jahrgängen 2007 bis 2009 einen Geburtenüberschuss zeigt, während es in Baden-Württemberg, im Kreis Heilbronn und in vergleichbar großen Gemeinden Sterbefallüberschüsse gibt.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung im Vergleich zur Gemeindegrößenklasse, zum Kreis und zum Land
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Durchschnittlicher jährlicher Geburtensaldo je 1 000 Einwohner
Der Geburtenüberschuss je 1 000 Einwohner ist landesweit von jährlich 0,4 im Zeitraum 2001 bis 2003 auf 0,1 von 2004 bis 2006 gesunken. In der folgenden Periode von 2007 bis 2009 wurde landesweit ein leichter jährlicher Sterbefallüberschuss von 0,4 je 1 000 Einwohner ermittelt.
Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Geborenenzahlen – als Folge abnehmender Zahlen junger Frauen – deutlich gesunken sind und die Zahl der Sterbefälle sich nur wenig verändert hat. In den Gemeinden schwanken die Werte für 2007 bis 2009 zwischen einem maximalen Geburtenüberschuss von 9,6 je 1 000 Einwohner und einem Sterbefallüberschuss von 24,3 je 1 000 Einwohner.
Fruchtbarkeitsziffer / Geburtenziffer
Die allgemeine Geburtenziffer bezieht die Zahl der Lebendgeborenen auf 1 000 Einwohner. Diese Ziffer ist einfach und rasch zu berechnen, aber sie berücksichtigt nicht die unterschiedliche Altersstruktur der Bevölkerung in den Gemeinden.
Die allgemeine Fruchtbarkeitsziffer bezieht die Gesamtzahl der Lebendgeborenen auf 1 000 Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren. Eine hohe allgemeine Fruchtbarkeitsziffer bedeutet nicht unbedingt, dass – absolut betrachtet – viele Kinder geboren werden, z.B. wenn in der Gemeinde nur wenige junge Frauen leben. Die allgemeine Fruchtbarkeitsziffer (10-Jahresdurchschnitt 2000 bis 2009) bei den Gemeinden schwankt zwischen 13 und 88 Lebendgeborenen je 1 000 Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren. Der durchschnittliche Landeswert liegt bei 44 Geburten je 1 000 Frauen.
Durchschnittliche Kinderzahl je Frau
Die Entwicklung der Geburtenhäufigkeit wird anhand der »zusammengefassten Geburtenziffer« gemessen. Sie wird als Indikator für die durchschnittliche Kinderzahl je Frau genutzt. Ihre Entwicklung signalisiert Veränderungen des generativen Verhaltens (zum Beispiel Trend zur späteren Geburt, kleineren Familien, steigenden Kinderlosigkeit). Für den zahlenmäßigen Ersatz einer Generation müssten 2,1 Kinder pro Frau geboren werden.
Die »zusammengefasste Geburtenziffer« ist die Summe aus den altersspezifischen Geburtenziffern eines Jahres (während eines Kalenderjahres geborene Kinder von Müttern eines bestimmten Alters dividiert durch die durchschnittliche Anzahl der Frauen dieses Alters). Sie zeigt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens hätte, wenn diese altersspezifischen Geburtenziffern des betrachteten Jahres über ihre gesamte Altersphase von 15 bis 45 Jahre gelten würden.
In den baden-württembergischen Gemeinden liegt die Spannweite der durchschnittlich im Zeitraum von 2000 bis 2009 pro Frau geborenen Kinder zwischen 0 und 2,3 Kindern. Der Landesdurchschnitt für diesen Zeitraum beträgt rund 1,4 Kinder je Frau. Zuletzt noch ein Blick auf die Zahl der Lebendgeborenen und Gestorbenen in Ilsfeld von 1999 bis 2009 0 und 2,3 Kindern. Der Landesdurchschnitt für diesen Zeitraum beträgt rund 1,4 Kinder je Frau
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Zuletzt noch ein Blick auf die Zahl der Lebendgeborenen und Gestorbenen
in Ilsfeld von 1999 bis 2009 |
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Auch hier ist gut erkennbar, dass Ilsfeld bislang - bis auf eine Ausnahme im Jahr 2009 - immer mehr Geburten als Sterbefälle aufzuweisen hatte. Die Zahlen von 2010 liegen dem Statistischen Landesamt noch nicht vor. Die Zahlen dürften dafür sprechen, dass es sich in Ilsfeld gut und gerne leben lässt. Die Aufstellungen zeigen, dass sich gerade Familien oder Paare mit Kinderwunsch in Ilsfeld wohl fühlen. Dazu tragen sicher die Familienfreundlichkeit unserer landschaftlich reizvoll gelegenen Gemeinde sowie deren gute Schulausstattung, die einzigartigen Betreuungsmöglichkeiten sowie eine gute Infrastruktur bei. |
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