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    1 Million Zuschuss für die Neugestaltung der
König-Wilhelm Straße
   
         
    Wirtschaftsministerium bewilligt Städtebaufördermittel für die Stadt Heilbronn sowie acht Städte und 13 Gemeinden im Landkreis Heilbronn

Staatssekretär Richard Drautz: „Landesweit unterstützen wir die Städte und Gemeinden bei der Stärkung ihrer Zentren mit insgesamt 171 Millionen Euro“

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat über das diesjährige Programm zur städtebaulichen Erneuerung entschieden.
„Von diesem Programm profitieren die Städte Heilbronn mit 500.000 Euro, Bad Friedrichshall mit 600.000 Euro, Brackenheim mit 300.000 Euro, Eppingen mit 850.000 Euro, Lauffen am Neckar mit 128.500 Euro, Löwenstein mit 400.000 Euro, Neckarsulm mit einer Million Euro, Neudenau mit 500.000 Euro und Neuenstadt am Kocher mit 200.000 Euro sowie die Gemeinden Abstatt mit 500.000 Euro, Eberstadt mit 200.000 Euro, Ilsfeld mit einer Million Euro, Ittlingen mit 250.000 Euro, Jagsthausen mit 200.000 Euro, Langenbrettach mit 500.000 Euro, Leingarten mit 800.000 Euro, Oedheim mit 150.000 Euro, Roigheim mit 400.000 Euro, Talheim mit 200.000 Euro, Untereisesheim mit 400.000 Euro, Untergruppenbach mit 500.000 Euro und Zaberfeld mit 100.000 Euro“, erklärte Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, heute in Stuttgart. Insgesamt unterstützt das Land die Kommunen bei ihrer städtebaulichen Erneuerung in diesem Jahr mit insgesamt rund 171 Millionen Euro Finanzhilfen.
Für die im Städtebauförderungsprogramm 2010 neu aufgenommene städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „König-Wilhelm-Straße“ erhält die Gemeinde Ilsfeld Finanzhilfen in Höhe von einer Million Euro. Ilsfeld möchte den Ortskern attraktiver gestalten und hierfür die König-Wilhelm-Straße zurückbauen, Stützmauern und Treppenanlagen an der Durchgangsstraße neu gestalten, Grundstücke neu ordnen und Modernisierungen im baulichen Bestand vornehmen.



Mit der Städtebauförderung setzt das Wirtschaftsministerium wichtige Impulse für starke und lebendige Zentren und eine nachhaltige, flächen- und ressourcen-schonende Siedlungsentwicklung. Denn die städtebauliche Erneuerung zielt auf baulich vorgenutzte Bestandsgebiete. „Das Land bietet den Kommunen mit der Städtebauförderung erhebliche Anreize, mit Grund und Boden sparsam umzugehen. Innerörtliche Flächenpotenziale können ausgeschöpft und die Infrastruktur und Innenentwicklung in den Stadt- und Ortskernen nachhaltig gestärkt werden“, erläuterte Richard Drautz und unterstrich: „Starke und lebendige Zentren sind für den Erhalt lebens- und liebenswerter Städte und Gemeinden gerade auch im ländlichen Raum eine wesentliche Voraussetzung.“

Um die Bedeutung der städtebaulichen Erneuerung auch für kleinere Kommunen darzustellen, wird das Wirtschaftsministerium am 13. Oktober 2010 eine Veranstaltung zu der Initiative „Mittendrin ist Leben“ realisieren.
Die kommunalfreundlich gestaltete baden-württembergische Stadterneuerungspolitik stärkt die urbane Identität, unterstützt die energetische Modernisierung des Gebäudebestands und den innerörtlichen Wohnungsbau, sichert die soziale Stabilität in den Kommunen und verbessert darüber hinaus die wirtschaftliche Leistungskraft der Städte und Gemeinden. „Der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg profitiert hiervon entscheidend“, erklärte der Staatssekretär. „Es ist daher unerlässlich, diese Förderung auch künftig auf einem hohen Niveau fortzuführen.“
Richard Drautz betonte außerdem, dass die Städtebauförderung auch bedeutende konjunkturelle und beschäftigungsstabilisierende Effekte auslöse. „Nach Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung mobilisiert jeder Förder-Euro in der Stadterneuerung bis zu acht weitere Euro an privaten und öffentlichen Folgeinvestitionen“, so der Staatssekretär. „Damit sichert die Städtebauförderung seit Jahrzehnten Arbeitsplätze insbesondere im örtlichen und regionalen Bau- und Ausbaugewerbe und trägt somit – unabhängig von aktuellen Konjunkturprogrammen – zur Überwindung konjunktureller Schwankungen auf Bundes- und Landesebene bei
   
         
         
 
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