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Rückblick
auf vier ereignisreiche Tage „Ilsfelder Holzmarkt 2005"
-Teil 2-


Sonntag, 28. August 2005
Der Holzmarkt-Sonntag hat auch in diesem Jahr wieder traditionell
mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen. Die Predigt
wurde von Frau Pfarrerin Rosemarie Köger-Stäbler gehalten,
die Liturgie von verschiedenen Mitgliedern sowohl der evangelischen
als auch der katholischen Gemeinde. Die musikalische Gestaltung
wurde von den Posaunenchören aus Ilsfeld, Auenstein und Abstatt übernommen.
Die Pianistin Karin Müller wie auch die Sängerin Sabrina
Nohr trugen ebenfalls zum Gelingen des harmonischen Festgottesdienstesbei.
Der Nachmittag im Festzelt wurde umrahmt von „Sontheim's
trolligen Lembergern", die im Festzelt für eine ausgelassene
Stimmung sorgten. Am Abend gingen dann die „Notenhobler" ans
Werk. Mit ihrem Programm ließen sie keinen Wunsch außer
Acht. Vom volkstümlichen Schlager über Oldies bis hin
zu modernem Sound sorgten die „Notenhobler" für
eine große Vielfalt an Musik, welche sich sowohl jung als
auch alt gefallen ließen.
Gewerbe- und Leistungsschau
Auch die „Medienwelt Schlichenmaier" befand sich unter
den Ausstellern. Mit ihrer „Gutenberg-Druckerey" zeigte
die Firma Schlichenmaier das Druckverfahren nach Johannes Gutenberg.
Vom Innenausstatter über das Reisebüro bis hin zum Klavierbauer
ist das Angebot in der Großgemeinde nicht zu unterschätzen.
Und wer die Gewerbe- und Leistungsschau des BDS gesehen hat, der
kennt nun die große Vielfalt die Ilsfelder Gewerbetreibenden.
Herr Wirtschaftsminister Ernst Pfister sagte, die Kraft einer
Gemeinde sei ablesbar an der Kraft ihres Gewerbes. Diese Stärke
wurde auf der Leistungsschau einmal mehr bestätigt.
Im Anschluss an die Ehrungen der Waldbauern am Samstagmorgen
wurde die große Gewerbe- und Leistungsschau in der Ilsfelder
Schozachtalhalle eröffnet. Der Anlass: das 100-jährige
Bestehen des „Bund der Selbstständigen Schozachtal e.V." Die
Eröffnungsrede wurde zugleich von drei Personen übernommen:
Herrn Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Herrn Bürgermeister
Thomas Knödler sowie Herrn Hans-Joachim Zott. Die 26 Aussteller
ermöglichten den Gästen einen Einblick in ihr Gewerbe
und dessen Tradition. Den „Ilsfelder Selbstständigen" ist
es sehr wichtig, der Bevölkerung zu zeigen, was in unsrer
Gemeinde alles zu haben ist.



Montag, 29. August 2005
Der letzte Festtag des Ilsfelder Holzmarkts begann um 12:00 Uhr
mit dem Mittagstisch. Das „Gasthaus Rössle" aus
Ilsfeld sowie „Mayer's Burgrestaurant Hohenbeilstein" bewirteten
die Besucher mit Sauerbraten, Spätzle und Salat. Im Anschluss,
um 14:00 Uhr startete der bunte Nachmittag. Es wurde Kaffee und
Kuchen serviert, für die Unterhaltung sorgten die Jazztanzgruppen
aus Ilsfeld und Auenstein. Das Schauturnen der Jugendgruppe der
Turnschule Heilbronn TG Böckingen war besonders beeindruckend.
Die württembergischen und deutschen Meister haben unsere Gäste
durch faszinierende Kunststücke staunen lassen.
Im Anschluss brachte der schwäbische Humorist Hans Hengstler
mit seinem unverwechselbaren Humor die Besucher zum Lachen. Auch
Karolin Weidner aus München nahm sich unserer Gäste an,
ihre schwungvollen Klänge wurden mit viel Applaus belohnt,
vor allem ihr Kuhglockenspiel lies das ganze Festzelt staunen.
Ebenfalls war „Hugo der Globetrotter" mit am Start,
auch bekannt als „der Herr der tausend Instrumente." Mit
allerlei Parodien, Gesang und jeder Menge Humor unterhielt er sein
Publikum bestens. Je später es wurde, desto näher kam
das Highlight: „Gonzo and fri-ends." Die Band, die unter
anderem auch schon das Vorprogramm auf Konzerten von Joe Cocker
oder Elton John gestaltete, heizte im Zelt so richtig ein. Das
Festvolk war kaum mehr zu halten und als später nahezu das
komplette Festzelt auf den Tischen und Bänken tanzte war die
Qualität der Band nicht mehr anzuzweifeln. Alles in Allem
war es auch in diesem Jahr wieder ein sehr schöner, ereignisreicher
und aufregender Holzmarkt, obwohl etwas gemütlicher und
ruhiger als im letzten Jahr. Doch der nächste Holzmarkt kommt,
dann mit dem nächsten historischen Ereignis: 100 Jahre Bartholomäus-Kirche
bzw. 100 Jahre Wiederaufbau in Ilsfeld. Wir freuen uns bereits
jetzt darauf.


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