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Umgehungsstraße: 50 % weniger Baukosten
         
   
Durch Veränderungen bei den technischen Bauwerken ist es gelungen, 50 % der Kosten für den Bau der Umgehungsstraße einzusparen.
 
   
   

Über 30 Jahre schon gibt es Diskussionen um eine Ortsumfahrung von Ilsfeld, mal als Querspange zwischen zwei Autobahnen, mal als neue Bundesstraße.
Nun, von der Öffentlichkeit so in dieser Form noch nicht so richtig wahrgenommen, wurden die vor Ort zu erledigenden Hausaufgaben von Verwaltung und Gemeinderat mit der Beschlussfassung am 23. November 2004 planungstechnisch weitestgehend abgeschlossen.

In Erinnerung zu rufen ist in diesem Zusammenhang noch einmal der Besuch von Verkehrsminister Müller im November 2001, als er die Realisierung der Umgehung Ilsfeld „bis in 5 bis 7 Jahren (2008) als realistisch einschätzt".

Diese Aussage allerdings hat er an die Vorgabe gekoppelt, dass es dem Straßenbauamt in Abstimmung mit der Gemeinde gelingen muss, die zu hohen Baukosten von über 16 Mio. Euro auf ein Niveau zu drücken, welches sich an den anderen Varianten anlehnt.

Diese Vorgabe hat lange Zeit erhebliche Sorgen bereitet, war dieses doch nicht einfach zu bewerkstelligen.
Umso verdienter war der Beifall für Herrn Klischat vom Straßenbauamt, welchen er von den Mitgliedern des Gemeinderates gezollt bekommen hat, als er als verantwortlicher Planer die nun nicht mehr verrückbare Trasse nochmals vorstellte. Ihm ist es gelungen, ca. 8 Mio. Euro mit massiven Veränderungen bei den technischen Bauwerken (Verkürzung des Viadukts, Streichung von Bauwerken usw.) die Vorgabe des Verkehrsministers einzuhalten, womit die vorgegebene Zeitschiene des Verkehrsministers eingehalten werden kann.

Nun liegt die Verantwortung beim Land Baden-Württemberg als Träger der Straßenbaulast, das weitere Verfahren ebenfalls gem. den bisherigen Besprechungsergebnissen weiter zu entwickeln.
Die Frage nach dem tatsächlichen Zeitpunkt der Realisierung hängt in großem Maße aber nun auch von den „Ilsfeldern" selber ab. Der nächste Verfahrensschritt, das Planfeststellungsverfahren, welches die Verfügbarkeit der erforderlichen Grundstücke sichern soll, wird zeitlich auch in erheblichem Maße davon abhängig sein, ob Grundstückseigentümer den Klageweg einschlagen werden.

Viele Jahre hat die Ilsfelder Bevölkerung der Wunsch geeint, möglichst rasch eine Ortsumfahrung zu bekommen. Im Laufe des Verfahrens wurde jedoch nochmals eindrucksvoll offenbart, dass es eine Lösung, die jedermann gerecht wird, niemals geben kann, trotzdem wird die Straße Tag für Tag notwendiger.

Daher möchteduie Gemeindeverwaltung alle von der weiteren Planung betroffenen Grundstückseigentümer noch einmal eindrücklich um Verständnis für die getroffenen Entscheidungen und darum zu bitten, dem Ort Ilsfeld zu liebe das weitere Verfahren nach Kräften zu unterstützen. Es wäre fatal, wenn durch unnötige Rechtsstreitigkeiten die Realisierung weitere Jahre verzögert werden würde.

   
         
         
Gemeinde Ilsfeld • Rathausstraße 8 • 74360 Ilsfeld • Telefon (0 70 62) 90 42-0 • Fax (0 70 62) 90 42-19 • e-Mail gemeinde@ilsfeld.de