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| 31 Kinder mit den Ilsfelder Sozialdemokraten auf geschichtlicher
Tour im Neuensteiner Schloss |
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Eine
kleine Reise in die Geschichte der näheren
Nachbarschaft war angesagt am 4. August im Kinderferienprogramm
2005. Zum Wasserschloss
Neuenstein in Hohenlohe sollte es gehen. Mit 31 Kindern starteten
Annemarie Bossner, Margret + Horst Herbei und Ingrid Schieckel
vom SPD-Ortsverein im bequemen Reisebus der Firma Britsch zur Schlossbesichtigung
und mehr.
Dort führte Herr Weiß die interessierte Schar
durch die bereits im frühen 13. Jahrhundert in staufischer
Zeit erbaute Wasserburg. Eine Burg, die nicht nur um 1300 in den
Besitz der Grafen von Hohenlohe kam, sondern von ihnen im 15. und
16. Jahrhundert im Renaissancestil zum heutigen Schloss ausgebaut
wurde. Später dann verkam das Schloss nachdem die Hohenloher
Fürsten ihren Sitz nach Öhringen verlegten. Im 19. Jahrhundert
wurde die Einrichtung eines Familienmuseums der Hohenloher Fürsten
geplant. Nach der gründlichen Restaurierung am Anfang des
20. Jahrhunderts präsentiert sich das Renaissanceschloss heute
in einer Pracht, die es vorher eigentlich nie besaß. Erstaunlich
wie lange solche Bauten doch halten können, hörte man
aus Kindermund.
Großes Interesse im heutigen Schlossmuseum
fanden bei den Kindern natürlich Rüstungen, und
Kriegswerkzeuge aller Art aus dieser Zeit. Dabei bewunderte man
besonders die handwerkliche Präzision und Technik, mit der
die Vorfahren damals aufwarteten, übrigens nicht nur bei der
Waffenherstellung. Auch die zivilen Zeugnisse des Schlosslebens,
das Mobiliar, Schlitten und Sänften, die riesige Bibliothek
und sonstige Antiquitäten wurden mit großem Interesse
in Augenschein genommen.
Einen besonderen Mittelpunkt bildeten dabei die Küche des
Schlosses und der imposante Backofen und der Küchenherd.
Was damals in der fürstlichen Küche wohl alles aufgetischt
wurde? Die Frage blieb leider offen. Sicher war es mehr und köstlicher
als an den Tischen der Bauern und Bürger, deren Küchen
nicht nur kleiner waren, sondern deren täglich Brot auch kärglicher
war.
Schlossbesichtungen machen muntere Kinder offenbar müde.
So kehrte man nach gut zwei Stunden dem Wasserschloss Neuenstein
den Rücken. Es war noch genug Zeit, für auflockerndes
Spiel am Kinderspielplatz im Hofgarten von Öhringen mit
kräftigendem Vesper und einem interessanten Rückweg zum
Bus über den kleinen „Tierpark" im Hofgarten
von Öhringen. Wohlbehalten kam die Kinderschar dann am „König-Wilhelm-Zentrum" in
Ilsfeld an und verabschiedete sich mit einem kräftigen Beifall
vom zuverlässigen Busfahrer Thomas Britsch und den SPD-Betreuerinnen.
HH
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